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Stromkennzeichnung und Umweltauswirkungen (§42 EnWG)

Strom­kenn­zeich­nung

Elektrizitätsversorgungsunternehmen sind in Deutschland verpflichtet, Letztverbrauchern die Zusammensetzung des von ihnen verwendeten Stroms auf Rechnungen, in an diese gerichtetem Werbematerial sowie auf ihrer Website anzugeben.

Die Überprüfung der Richtigkeit der Stromkennzeichnung obliegt der Bundesnetzagentur. Die Regelungen zur Stromkennzeichnung sind in den §§ 42 EnWG sowie 54, 55 EEG enthalten.

Nach § 42 Abs. 1 und 2 EnWG haben Elektrizitätsversorgungsunternehmen folgende Informationen für Letztverbraucher auf Rechnungen, Werbematerial und auf der Website anzugeben:

  • der Anteil der einzelnen Energieträger (Kernkraft, Kohle, Erdgas und sonstige fossile Energieträger, erneuerbare Energien, gefördert nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, sonstige erneuerbare Energien) an dem Gesamtenergieträgermix, den der Lieferant im letzten oder vorletzten Jahr verwendet hat; spätestens ab 1. November eines Jahres sind jeweils die Werte des vorangegangenen Kalenderjahres anzugeben;
  • Informationen über die Umweltauswirkungen zumindest in Bezug auf Kohlendioxidemissionen (CO2-Emissionen) und radioaktiven Abfall, die auf den in Nummer 1 genannten Gesamtenergieträgermix zur Stromerzeugung zurückzuführen sind

Die Informationen zu Energieträgermix und Umweltauswirkungen sind mit den entsprechenden Durchschnittswerten der Stromerzeugung in Deutschland zu ergänzen und verbraucherfreundlich und in angemessener Größe in grafisch visualisierter Form darzustellen.

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