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„Pilotprojekt“ am Dornbichlweg mit breiter Akzeptanz

Aus zwei wird eins: Anfangs wollten die Peißenberger Energiegenossenschaft und die Gemeindewerke an der „Alten Bahn“ zwei getrennt voneinander liegende Grundstücke mit Photovoltaik-Modulen bestücken. Nun ist man auf einen Standort umgeschwenkt. Die Projektpartner und die Anlieger sprechen von einer „Win-win-Situation“.

Ob Stromleitungen, Windräder, Biogasanlagen oder Photovoltaikfreiflächenanlagen: Die Energiewende ist notgedrungen mit baulichen Eingriffen in das Landschaftsbild verbunden. Das führt häufig zu Konflikten mit Naturschützern und Anwohnern. Doch daran müssen Projekte nicht scheitern, wie sich nun am Beispiel der geplanten PV-Freiflächenanlage in Peißenberg zeigt.

Bezüglich des Standorts schien eigentlich schon alles in trockenen Tüchern. Die PV-Module sollten nördlich der „Alten Bahn“ auf zwei getrennten Grundstücken am Dornbichlweg installiert werden. Der Marktrat hatte dazu bereits ein Bebauungsplan- und Flächennutzungsplanänderungsverfahren in Gang gesetzt (wir berichteten). Doch die Anliegerwaren von der Standort-Wahl nicht begeistert. Das Gebiet nördlich der „Alten Bahn“ ist zudem ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Spaziergänger. Es wurden Unterschriften gesammelt –und das Ergebnis war eindeutig: „Es waren etwa 90 Prozent der Anlieger gegen die beiden Standorte“, berichtet Heinrich Christl, selbst Anrainer an der „Alten Bahn“. Doch es sei nicht darum gegangen, das Projekt generell zu verhindern: „Gemotzt ist schnell mal, aber das ist nur das eine“, betont Christl: „Wir wollten uns den erneuerbaren Energien keinesfalls verwehren.“ Man begann die Suche nach Alternativlösungen. Bei den Gemeindewerken und der Energiegenossenschaft nahm man die Kritik der Anlieger ernst. Man suchte den Dialog und veranstaltete Mitte Januar eine eigene Info-Veranstaltung. „Nach einem anfänglichen Schlagabtausch wurde es dann sehr schnell konstruktiv“, resümiert Alexander Rossner, Aufsichtsratsmitglied der Genossenschaft.

Als bekannt wurde, dass ein Anlieger ein 2,5 Hektar großes Grundstück weiter östlich an einem Seitenarm des Dornbichlwegs als Tauschflächen zur Verfügung stellen würde, startete der Umplanungsprozess. Der bot für die Projektpartner zwei Vorteile: Zum einen konnte man den Eigentümer der beiden Ursprungsgrundstücke „aus der Schusslinie nehmen“, wie es Genossenschafts-Vorstand Stefan Sendl formuliert. Zum anderen sorgt die Fokussierung auf einen Standort dafür, dass man nur ein Trafohäuschen und eine Zufahrt benötigt: „Wir sind damit total happy“, erklärt Sendl. „Das ist die beste Lösung für alle Beteiligten“, ergänzt Rossner. Auch Gemeindewerkschefin Ingrid Haberl ist mit dem Kompromiss mehr als zufrieden: Die PV-Freiflächenanlage sei ein Pilotprojekt. Da sei es wichtig, dass man in der Bevölkerung auf Akzeptanz stoße: „Wir wollen mit der Energiewende ja vorankommen. Es soll ein Gewinn für Peißenberg sein.“

Auch Christl spricht in Bezug auf den neuen Standort von einer „Win-win-Situation für alle“. Die Gespräche der Anlieger mit den Projektpartnern sei ein Paradebeispiel für gegenseitige Dialogbereitschaft gewesen: „Es wollten alle Beteiligten eine Lösung. Das ist vorbildlich gelaufen“, schwärmt Christl. Großes Lob verteilt Rossner zudem an das gemeindliche Bauamt, das die Planverfahren inhaltlich ummodelte und neu einleitete, und an den Marktrat. Dort sei das Projekt von Anfang an auf große Akzeptanz gestoßen: „Das ist jetzt wirklich eine runde Sache“, so Rossner.

Presse: Weilheimer Tagblatt
Redakteur: Bernhard Jepsen

Symbolfoto © Schörner

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