Flächendeckende Umrüstung auf intelligente Messsysteme

Flächendeckende Umrüstung auf intelligente Messsysteme

Alle Haushalte und Gewerbebetriebe erhalten moderne digitale Messtechnik

Die Energiewende schreitet voran: In Deutschland wird zunehmend sauberer und preiswerter Strom aus Photovoltaikanlagen und Windkraft erzeugt. Damit diese Energie sicher und effizient im Stromnetz verteilt werden kann, sind moderne technische Lösungen erforderlich. Die Gemeindewerke Peißenberg KU setzen daher auf den flächendeckenden Einbau intelligenter Messsysteme (iMSys) und treiben pro aktiv die Digitalisierung des Stromnetzes konsequent voran.

Digitalisierung als Schlüssel zur Energiewende

Mit dem „Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende“ (GNDEW) hat der Gesetzgeber den Einbau intelligenter Messsysteme in Haushalten und Gewerbebetrieben bis 2032 vorgesehen. Ziel ist es, Stromnetze besser zu steuern sowie Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen.

Intelligente Messsysteme ermöglichen eine sichere und standardisierte Kommunikation im Energienetz. Sie bilden die Grundlage dafür, dass beispielsweise Wärmepumpen, Nachtspeicherheizungen oder Elektroautos künftig „intelligent“ betrieben werden können – also nicht nur nachts, sondern gezielt dann, wenn viel Strom aus Sonne und Wind zur Verfügung steht.

Selbstverständlich unterliegen auch die neuen intelligenten Zähler weiterhin den strengen Vorgaben der deutschen Eichbehörden sowie dem Eichgesetz. Damit bleiben hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards – unabhängig vom jeweiligen Energieversorger – gewährleistet.

Voll-Rollout im gesamten Netzgebiet

Die Gemeindewerke Peißenberg KU haben sich bewusst für einen sogenannten „Voll-Rollout“ entschieden. Das bedeutet: Statt lediglich die gesetzlich vorgeschriebene Mindestquote umzusetzen, werden im gesamten Netzgebiet sämtliche Stromzähler auf digitale Technik umgestellt.

In einem ersten Schritt erhalten alle Kundinnen und Kunden eine moderne Messeinrichtung (mMe). Im weiteren Ausbau werden diese schrittweise mit einem Smart-Meter-Gateway ergänzt und so zu vollwertigen intelligenten Messsystemen ausgebaut.

Um die Umstellung so effizient und komfortabel wie möglich zu gestalten, arbeiten die Gemeindewerke mit der Hausheld AG als erfahrenem Fachpartner zusammen. Der Einbau der neuen Zähler ist für die Kundinnen und Kunden kostenfrei. Die jährlichen Zählerkosten der neuen iMSys werden anhand staatlicher Preisobergrenzen definiert und über die Jahresabrechnung verrechnet.

Start der Pilotphase und weitere Schritte

Die Gemeindewerke Peißenberg KU starten im Mai 2026 zunächst mit einer Pilotphase. Dafür wurde ein klar abgegrenztes Gebiet ausgewählt, das möglichst viele unterschiedliche Voraussetzungen abbildet. In den Straßen „Auf der Leite“, „Johann-Hirsch-Straße“ und „Carl-von-Ossietzky-Straße“ reicht die Bandbreite vom Einfamilienhaus bis zum Wohnblock sowie von Ein- und Doppeltarifzählern bis hin zu Haushalten mit Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als wichtige Grundlage für den anschließenden flächendeckenden Rollout.

Ab Juli 2026 ist die schrittweise Umstellung im gesamten Ortsgebiet vorgesehen. Die Zähler werden dabei gebietsweise ausgetauscht und im Anschluss zu intelligenten Messsystemen weiterentwickelt. Alle betroffenen Kundinnen und Kunden werden im Vorfeld schriftlich informiert: Zunächst erfolgt eine allgemeine Ankündigung, anschließend wird der konkrete Wechseltermin mitgeteilt.

Der Abschluss des vollständigen Rollouts ist derzeit für Ende Februar 2027 geplant.

Höchste Datenschutz- und Sicherheitsstandards

Die intelligenten Messsysteme übertragen Verbrauchsdaten ausschließlich verschlüsselt an den Messstellenbetreiber. Die Verschlüsselung erfolgt nach den strengen Vorgaben des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Zugelassen werden nur Systeme, die die hohen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit nachweislich erfüllen.

Im Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) ist klar geregelt, welche Daten zu welchem Zweck genutzt werden dürfen. Die Datenübermittlung erfolgt ausschließlich für energiewirtschaftlich notwendige Anwendungen. Eine Vor-Ort-Ablesung der Zähler ist künftig nicht mehr erforderlich.

Im Vergleich zu einem klassischen Smart Meter benötigt die dabei verwendete Funktechnik nur eine sehr geringe Sendeleistung. Da bei dem von der Hausheld AG verwendeten System geringere Reichweiten benötigt werden und die Übertragungssysteme nur alle 15 Minuten einen Zählerstand abfragen, stehen die Übertragungssysteme zu 99% auf „empfangen“ und nicht auf „senden“. Die Sendeleistung ist dabei um ein vielfaches geringer als bei einem Smartphone, Babyphone oder WLAN.

Mehr Transparenz für Kundinnen und Kunden

Mit dem intelligenten Messsystem erhalten Kundinnen und Kunden künftig deutlich mehr Transparenz über ihren Stromverbrauch. Über ein kostenloses Energie-Cockpit können Verbrauchsdaten zeitnah eingesehen und analysiert werden.

Die neuen Systeme liefern wesentlich detailliertere Informationen als die bislang übliche jährliche Stromabrechnung. Das schafft die Grundlage für ein bewussteres Energieverhalten und kann helfen, Stromkosten zu senken. Gleichzeitig bilden intelligente Messsysteme die technische Basis für zukünftige variable Stromtarife.

Mit dem Voll-Rollout setzen die Gemeindewerke Peißenberg KU ein klares Zeichen für eine moderne, sichere und zukunftsfähige Energieversorgung in Peißenberg.

Vorstellung des intelligenten Messsystems: Die Gemeindewerke Peißenberg präsentieren gemeinsam mit der Hausheld AG den neuen intelligenten Stromzähler, der künftig schrittweise bei den Kunden eingesetzt wird. Timo Dreyer (rechts im Bild) stellt das System vor, das eine transparente Erfassung des Stromverbrauchs ermöglicht und die Grundlage für eine moderne, digitale Energieversorgung bildet.
Die Karte zeigt das genannte Pilotgebiet

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Mehr Informationen

Fragen und Antworten

Als Basisinstallation erhalten alle Kunden zunächst eine moderne Messeinrichtung (mMe). Im weiteren Ausbau unseres Stromnetzes werden schrittweise alle mMe mit einem so genannten Smartmeter Gateway verknüpft und werden somit zu einem intelligenten Messsystem (iMSys).

Seit Februar 2020 sind alle Messstellenbetreiber erstmals verpflichtet, intelligente Messsysteme einzubauen.

Die Gemeindewerke Peißenberg KU hat sich für den sogenannten „Voll-Rollout“ entschieden, d. h. im gesamten Netzgebiet werden sämtliche Zähler im Laufe der nächsten Jahre auf intelligente Messsysteme umgestellt.

An den derzeit verbauten elektromechanischen Ferraris-Zählern kann man lediglich den aktuellen Zählstand ablesen – das müssen Sie selbst machen oder ein Stromableser aus unserem Haus.

Moderne Messeinrichtungen (mMe) sind digitale Stromzähler, die den Stromverbrauch auch tages-, wochen-, monats- und jahresbezogen anzeigen. Die elektromechanischen Zähler können keine Werte unterteilen und speichern. Bei einer modernen Messeinrichtung ist die Visualisierung des Verbrauchs nur direkt am Gerät vor Ort möglich, sie kann in der Regel keine Messwerte übermitteln.

Ein intelligentes Messsystem (iMSys) besteht aus einer modernen Messeinrichtung in Kombination mit einem Kommunikationsmodul für die Fernauslesung, dem Smart-Meter-Gateway. Das intelligente Messsystem liest die Verbrauchsdaten aus und übermittelt diese verschlüsselt an den Messstellenbetreiber. Dieser übermittelt die Daten an Ihren Energielieferanten und den zuständigen Netzbetreiber – und das garantiert sicher und verschlüsselt. Ein iMSys bietet zeitnahe, aktuelle Informationen über Energieverbrauch und dadurch auch über Energiekosten. Eine Vor-Ort-Ablesung direkt am Gerät ist nicht mehr erforderlich.

Intelligente Zähler helfen, eine sichere und standardisierte Kommunikation in den Energienetzen zu erreichen, und ermöglichen die Digitalisierung der Energiewende. Sie helfen den Stromverbrauch zu reduzieren und damit unsere Ressourcen sowie unser Klima zu schonen.

Smartmeter machen den Stromverbrauch transparent, man kann ihn besser kontrollieren. Wer weiß, wann wie viel Strom verbraucht wird, kann seinen Stromverbrauch senken oder zeitlich verschieben und damit hilft Ihnen der Smart Meter Energiekosten sparen. Stromablesung vor Ort entfallen und sparen Ihnen Zeit und Geld.

Viele unserer Bürger erzeugen heute sauberen, preiswerten Strom und speisen diesen in unser Stromnetz. Kohle- und Atomkraftwerke gehen nach und nach vom Netz. Die Energie der Zukunft verändert sich und auch wir müssen unser Stromnetz anpassen. Wir wollen und wir müssen Strom aus Wind und Sonne optimal nutzen. Nachtspeicherheizungen, Wärmepumpen und Elektroautos laden wir zukünftig „intelligent“: nicht nur nachts, sondern auch dann, wenn die Sonne scheint und
der Wind weht. Smartmeter und intelligente Lademöglichkeiten sind die wichtigste Voraussetzung
dafür, immer mehr Elektroautos auch wieder aufladen zu können und dabei unser Stromnetz nicht zu überlasten.

Im „Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende (GNDEW)“ sieht der Gesetzgeber den flächendeckenden Einbau von intelligenten Messsystemen in allen Haushalten und Gewerbebetrieben bis 2032 vor. Smart Meter sind also ein Teil des neuen erforderlichen intelligenten Stromnetzes, dem sogenannten „Smart Grid“.

Ja, der wesentliche Unterschied zwischen einem älteren elektronischen Zähler und einer modernen
Messeinrichtung (mMe) besteht darin, dass letztere mit einer Funkeinheit zur Kommunikation mit
dem Smartmeter-Gateway ausgestattet sind.

Nein, der Einbau ist gesetzlich vorgeschrieben. Im „Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der
Energiewende (GNDEW)“ sieht der Gesetzgeber den flächendeckenden Einbau von intelligenten
Messsystemen in allen Haushalten und Gewerbebetrieben bis 2032 vor. Smart Meter sind also ein Teil des neuen erforderlichen intelligenten Stromnetzes, dem sogenannten „Smart Grid“.

Ja. Lassen Sie sich aber immer den Ausweis zeigen und rufen Sie, wenn Sie sich unsicher sind, im
Kundencenter an. Sie müssen dem Messstellenbetreiber (oder der von ihm beauftragten Firma) den Zutritt zu Ihrem Grundstück und zu Ihren Räumen gestatten. Außerdem müssen Sie dafür sorgen, dass die Messstelle frei zugänglich ist.

Intelligente Zähler sind ein wichtiger Baustein der Energiewende und einer sicheren
Energieversorgung. Als Teil effizienter, umweltfreundlicher und intelligenter Stromnetze unterstützen Smart Meter Stromverbraucher dabei, Energiekosten zu senken und Strom sparsam sowie ressourcen- und klimaschonend zu verwenden.

Ihr eigenes Verbrauchsverhalten wird transparenter, Sie können Ihren Verbrauch besser überblicken
und einschätzen. Unser kostenloses Energie-Cockpit hilft Ihnen dabei. So können Sie entscheiden,
wann und wo sich Strom sparen lässt und erhalten weitaus mehr Informationen über Ihren
Stromverbrauch als durch die bislang übliche jährliche Stromabrechnung. Mit einer besseren
Steuerung des eigenen Verhaltens lassen sich so auch Stromkosten senken. Auch stehen die
Verbrauchsdaten stichtagsgenau zur Verfügung, z.B. zum Jahreswechsel oder bei einem Ein-/Auszug.

Bei intelligenten Messsystemen kann der Stromverbrauch darüber hinaus auch fernausgelesen
werden. Die Ablesungen der Stromzähler bei Ihnen zu Hause oder im Betrieb entfallen, das spart Zeit und Geld.

Die intelligenten Messsysteme sind außerdem die technische Basis, für variable Strom-Tarife. Diese bieten wirtschaftliche Anreize, damit der Verbraucher Strom dann bezieht, wenn besonders viel davon zur Verfügung steht und somit besonders günstig angeboten wird. So können
Energieverbraucher ihre Stromkosten zusätzlich reduzieren.

Gleichzeitig helfen die Systeme den Energieversorgern, das Energiesystem besser zu steuern, indem sie Nachfrage und Angebot von Energie besser miteinander in Einklang bringen können. Das ist eine zunehmend wichtige Aufgabe im Rahmen der Energiewende.

Für den Austausch Ihres bisherigen Zählers (egal ob elektromechanisch oder elektronisch) gegen eine moderne Messeinrichtung müssen Sie nichts weiter unternehmen. Die Zähler werden durch uns oder ein beauftragtes Dienstleistungsunternehmen getauscht. Hierfür erhalten Sie einen Termin per Post mindestens 14 Tage vorab.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, bitten wir Sie, einen freien Zugang zu den Zählern zu ermöglichen.

Intelligente Messsysteme unterliegen strengen Vorgaben der deutschen Eichbehörden und des
Eichgesetzes. So wird sichergestellt, dass die verbrauchten Strommengen auch korrekt gemessen und abgerechnet werden können. Die Bestimmungen sorgen für einheitliche hohe Qualitäts- und
Sicherheitsstandards, unabhängig von Ihrem Energieversorger.

Der Austausch Ihres vorhandenen Zählers gegen eine moderne Messeinrichtung bzw. ein intelligentes Messsystem ist für Sie kostenfrei. Die Preise für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme finden Sie auf unserer aktuellen Preisliste.

Von Gesetzes wegen muss die Stromversorgung des intelligenten Messsystems (iMSys) vor der
eigentlichen Messung liegen, was bedeutet, dass die Stadtwerke die Stromkosten der Messung und Messwertübermittlung tragen.

Intelligente Messsysteme schützen Ihre Daten mit Hilfe eines Gateways und einer Verschlüsselung
nach gesetzlichen Vorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und den geltenden Datenschutzverordnungen. Ihre Verbrauchsdaten können Sie dennoch ganz bequem über einen Internetzugang mit Ihren persönlichen Zugangsdaten in einem eigens dafür bereitgestellten Webportal (Energie-Cockpit) einsehen.

Moderne Messeinrichtungen sind mit einer PIN geschützt. Erst durch deren Eingabe sehen Sie in
einer zweiten Zeile des Displays Ihren aktuellen Verbrauch. Die PIN sowie eine Bedienungsanleitung senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Um ein einheitliches und sehr hohes Sicherheitsniveau zu gewährleisten, legt das
Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) verbindliche Schutzprofile und Technische Richtlinien für
Datenschutz und Datensicherheit bei intelligenten Messsystemen fest.

Mit einem Siegel des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) werden nur solche zertifizierten Systeme zugelassen und von uns verbaut, die diese sehr hohen Datenschutz- und Datensicherheitsanforderungen nachweislich erfüllen.

Daten aus einem intelligenten Messsystem erhalten nur diejenigen, die zum Datenempfang gesetzlich autorisiert sind. Diese Daten werden hochverschlüsselt über eine sichere Internetverbindung übertragen, die der Messstellenbetreiber bereitstellt.

Das Messstellenbetriebsgesetzes regelt, wer welche Daten zu welchem Zweck erhalten darf und
wann erhaltene Daten zu löschen sind. Demnach ist eine Datenübermittlung ausschließlich für die
energiewirtschaftlich notwendigen Anwendungsfälle vorgesehen, etwa zum Erhalt der Netzstabilität oder zur Abrechnung des Stromverbrauchs. Intelligente Messsysteme speichern keine persönlichen Informationen, die Sie identifizieren könnten, also weder Namen noch Adresse oder Bankdaten.

Welche Werte übermittelt werden, bestimmen Sie mit der Wahl der Art Ihrer Abrechnung. Durch die
Wahl, welche Werte übertragen werden sollen, ist auch gleichzeitig der Zeitpunkt der Übermittlung
festgelegt.

Bei allen Zählerwechseln wird grundsätzlich eine Dokumentation des Zähleraustausches
durchgeführt. Dabei wird Ihr alter Zähler vor dem Ausbau abgelesen und fotografiert. Erst danach
wird dieser demontiert und durch eine moderne Messeinrichtung (mME) ausgetauscht, die ebenfalls abgelesen und fotografiert wird.

Bisher werden die Bereiche (Sparten) Strom, Gas, Heiz- und Fernwärme von unterschiedlichen
Unternehmen gemessen und abgerechnet. Dies ist mit mehrfachen Ableseterminen,
Rechnungsstellungen und Kosten verbunden. Das Smart-Meter-Gateway soll künftig einen
gesicherten Empfang der Messwerte von Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmezählern ermöglichen.
Damit wird eine Technologie eingeführt, die Abrechnungs- und Ableseprozesse bündeln kann.

Die Anzeige unserer Stromzähler wechseln regelmäßig Minutentakt zwischen dem Bezug/Verbrauch und der Einspeisung von Strom. Wenn Sie keinen Strom einspeisen, steht eine der beiden Anzeigeeinheiten (OBIS 2.8.0) immer auf Null. Möglicherweise haben Sie genau in dem falschen Moment auf die Anzeige gesehen, als Ihr Zähler Ihre Einspeisemenge anzeigte. Ihren Verbrauch sollten Sie dann im nächsten Takt im Display sehen können (OBIS 1.8.0).

1. Postfach: Hier wird z.B. Ihr Zählerwechselbeleg abgelegt
2. Die aktuelle Anzeige des neu verbauten Zählerstandes
3. Den Verbrauch des Kunden Ihres Stromzählers
4. Ein Säulendiagramm zum Tages- oder Monatsverbrauch des Kunden

https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Standards-und-Zertifizierung/Smart-metering/smart-metering_node.html

Kläranlage – Besichtigung & Führung

Kläranlage Peißenberg

Besichtigung & Führung

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Treffpunkt

Termine 2026

Informationen Besichtigung: Ab 10 Personen bis max. 20 Personen | Mindestalter: 6 Jahre | Dauer: 1,5 Stunden
Während des Rundgangs müssen Schutzhelme getragen werden. Kostenlose Parkplätze vor Ort.

Vom Töpfchen 🚽
zum sauberen Tröpfchen 💧

Wie wird aus gebrauchtem Wasser wieder sauberes Wasser? Bei unserer kostenlosen Führung durch die Kläranlage Peißenberg erhalten Sie spannende Einblicke in die moderne Abwasserreinigung – von der Ankunft im Klärwerk bis zur Rückführung in den natürlichen Wasserkreislauf.

Erfahren Sie, wie die Anlage arbeitet, warum sie energieautark ist und welchen wichtigen Beitrag sie täglich zum Schutz unserer Umwelt leistet. Zudem klären wir darüber auf, welche Stoffe nicht über Toilette oder Abfluss entsorgt werden dürfen – und warum das so wichtig für Mensch, Umwelt und Technik ist.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist je Termin auf 20 erwachsene Personen begrenzt.  Um sicherzustellen, dass wir genügend Plätze für alle Interessierten zur Verfügung haben, bitten wir Sie, sich über unser Kontaktformular anzumelden.

Nach Beginn der Führung besteht keine Möglichkeit mehr auf das Gelände zu gelangen. Bitte seien Sie pünktlich.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Anmeldeformular

Hauptsponsor in der Faschingssaison 2026

Hauptsponsor in der Faschingssaison 2026

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Die Gemeindewerke Peißenberg KU haben in der diesjährigen Faschingssaison als Hauptsponsor den Peißenberger  Frohsinn 2000 e.V. maßgeblich unterstützt. Mit ihrem finanziellen Engagement trugen die Gemeindewerke dazu bei, dass zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der Faschingszeit erfolgreich durchgeführt werden konnten.

Gefördert wurden unter anderem der traditionelle Schwarz-Weiß-Ball, verschiedene Motto-Events sowie der Faschingsumzug, die das gesellschaftliche Leben in Peißenberg bereichern und zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzogen.

Im Gegenzug erhielten die Gemeindewerke prominente Werbeflächen – unter anderem in der Tiefstollenhalle Peißenberg sowie am Festzeltplatz Peißenberg – und konnten so ihre Verbundenheit sichtbar unterstreichen.

„Als kommunales Unternehmen ist es uns ein wichtiges Anliegen, das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Peißenberg aktiv zu fördern“, betonen Stefan Ziegler, Vorstand der Gemeindewerke Peißenberg KU. „Der Frohsinn 2000 e.V. hat in den vergangenen Wochen und Monaten mit großem Engagement und viel Herzblut ein abwechslungsreiches Faschingsprogramm auf die Beine gestellt. Für die gelungene Zusammenarbeit bedanken wir uns herzlich.“

Ihre könglichen Hoheiten Prinzessin Kristina die I. - Die Herrscherin von Schlepperglanz und Sonnenschein und Prinz Moritz der I. – Der musikalische Holzwurm vom Unterdorf sowie Vorständin Lisa Rauh überreichten als Dankeschöne Stefan Zielger“ zwei Faschingsorden der diesjährigen Saison.

Gemeindewerke Peißenberg setzen auf Kontinuität: Vorstandsvertrag von Stefan Ziegler vorzeitig bis 2032 verlängert

Gemeindewerke Peißenberg setzen auf Kontinuität: Vorstandsvertrag von Stefan Ziegler vorzeitig bis 2032 verlängert

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Der Verwaltungsrat der Gemeindewerke Peißenberg KU hat in seiner Sitzung Ende November einstimmig die vorzeitige Verlängerung des Anstellungsvertrags mit dem aktuellen Vorstand Stefan Ziegler um fünf Jahre beschlossen. Damit ist Herr Ziegler bis zum 31. Oktober 2032 als alleiniger Vorstand weiter bestellt.

Erfolgreiche Zusammenarbeit und wegweisende Meilensteine
Die Entscheidung des Verwaltungsrats basiert auf der sehr erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Verwaltungsrat, Vorstand und dem gesamten Team der Gemeindewerke Peißenberg KU. Unter der Führung von Stefan Ziegler konnten in den vergangenen drei Jahren bedeutende Herausforderungen gemeistert und strategische Projekte erfolgreich umgesetzt werden. Zu den wichtigsten Meilensteinen zählen:

Kontinuität in Zeiten des Wandels
Die deutsche Volkswirtschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Für kleinere Netzbetreiber wie die Gemeindewerke Peißenberg KU bedeutet dies große regulatorische Herausforderungen. Die politisch geforderte Sektorenkopplung (Energie, Wärme und Mobilität) sowie die zunehmende Digitalisierung und der Einsatz von KI (künstlicher Intelligenz) stellen zentrale Zukunftsaufgaben dar. Darüber hinaus stehen für die Gemeindewerke Peißenberg KU in den kommenden Jahren weitere bedeutende Projekte an:

Gehen gemeinsam in die Zukunft: KU-Vorstand Stefan Ziegler (links) und Bürgermeister Frank Zellner.

Frank Zellner, Verwaltungsratsvorsitzender und Erster Bürgermeister des Marktes Peißenberg, betont: „Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung möchten wir nicht nur die erfolgreiche Arbeit von Herrn Ziegler würdigen, sondern auch unseren Mitarbeitenden Stabilität, Sicherheit und Orientierung geben. Nach mehreren Vorstandswechseln seit der Gründung des Kommunalunternehmens ist die vorzeitige Vertragsverlängerung ein klares Signal für Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit der Gemeindewerke Peißenberg KU. Auch für unsere Privat- und Gewerbekunden bedeutet diese Entscheidung Planbarkeit und Kontinuität in der Versorgung.“

Robert Halbritter (stellv. Verwaltungsratsvorsitzender und Zweiter Bürgermeister) ergänzt stellvertretend für den Verwaltungsrat: „Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung von Stefan Ziegler ist auch der Wunsch und der Auftrag des Verwaltungsrats verbunden, die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens auszubauen – auch um die langfristige Finanzierbarkeit des Gesundheits- und Bäderparks sicherzustellen!“

Stefan Ziegler, Vorstand der Gemeindewerke Peißenberg KU, äußert sich wie folgt: „Ich bedanke mich für die Anerkennung der Arbeit und Ergebnisse der letzten drei Jahre und freue mich gleichzeitig, gemeinsam mit meinem Fach- und Führungsteam den erfolgreichen Weg der Gemeindewerke Peißenberg KU weiterbeschreiten zu können.“

Spenden statt Schenken – Weihnachtsspende 2025

Spenden statt Schenken - Weihnachtsspende 2025

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3.000,00 Euro für Jugendliche in Peißenberg: Gemeindewerke Peißenberg KU unterstützen die Brücke Oberland e.V.

Die Gemeindewerke Peißenberg KU haben auch in diesem Jahr eine bewusste Entscheidung getroffen: Anstelle von Weihnachtsgeschenken für ihre Großkunden unterstützen sie mit einer Spende in Höhe von 3.000,00 € die wertvolle Arbeit der Brücke Oberland e.V.. Unter dem Motto „Spenden statt Schenken“ setzen die Gemeindewerke damit erneut ein Zeichen für soziales Engagement in der Region.

Mit der diesjährigen Weihnachtsspende möchten die Gemeindewerke Peißenberg KU gezielt die aufsuchende Jugendsozialarbeit (Streetwork) in Peißenberg fördern. Die Mittel kommen direkt den Jugendlichen vor Ort zugute und ermöglichen Angebote, die über die reguläre Finanzierung hinausgehen. Dazu zählen unter anderem Selbstbehauptungstrainings für Mädchen und junge Frauen, niederschwellige Freizeitangebote im öffentlichen Raum sowie schnelle und unbürokratische Hilfe in akuten Notlagen.

„Als Streetworkerin bin ich täglich im direkten Kontakt mit Jugendlichen, die Unterstützung, Orientierung und vertrauensvolle Beziehungen brauchen. Mit zusätzlichen Spenden in dieser Höhe können Angebote umgesetzt werden, die sonst finanziell nicht möglich wären – aber einen großen Unterschied im Alltag der jungen Menschen machen“, erklärt Elisa Finsterer, Mitarbeiterin der Brücke Oberland e.V. und Streetworkerin in Peißenberg.

Auch die Gemeindewerke Peißenberg KU sehen in der Unterstützung der Brücke Oberland e.V. eine sinnvolle und nachhaltige Investition in die Zukunft der Region.

„Jugendliche brauchen verlässliche Ansprechpartner, sichere Räume und Chancen zur persönlichen Entwicklung“, betont Stefan Ziegler, Vorstand der Gemeindewerke Peißenberg KU. „Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, dass junge Menschen in Peißenberg gestärkt werden und in schwierigen Situationen schnelle Hilfe erhalten. Projekte wie diese verbinden soziales Engagement mit konkreter Wirkung vor Ort.“

Die Gemeindewerke Peißenberg KU bedanken sich bei allen, die sich täglich für junge Menschen und das Gemeinwohl einsetzen, und wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern der Region ein frohes Weihnachtsfest sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Am Gmünder Hof, Sitz der Brücke Oberland e.V., überreicht Stefan Ziegler (links), Vorstand der Gemeindewerke Peißenberg KU, den diesjährigen Weihnachtsspendenscheck an Streetworkerin Elisa Finsterer und den Geschäftsführenden Vorstand Tobias Bihlmaier.

Spatenstich für Erweiterungsbau am Gesundheits- und Bäderpark Peißenberg

Spatenstich für Erweiterungsbau am Gesundheits- und Bäderpark Peißenberg

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Mit dem offiziellen Spatenstich haben die Gemeindewerke Peißenberg KU gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Verwaltung sowie dem Betreiber vom Therapiezentrum PRO den Startschuss für den Erweiterungsbau am Gesundheits- und Bäderpark Peißenberg gegeben.

Der geplante Neubau ergänzt das bestehende Gebäude der Rigi Rutsch’n um zusätzliche Flächen für das ambulante Therapiezentrum. Auf mehreren Ebenen entstehen neue Therapie-, Verwaltungs- und Funktionsräume, die den steigenden Anforderungen an einen modernen Reha-Betrieb gerecht werden. Die Investitionssumme liegt bei rund 2,5 Millionen Euro (netto), die Fertigstellung ist für Ende 2026 vorgesehen, spätestens Anfang 2027.

Neben den Flächen für das Therapiezentrum ist im Erdgeschoss des Erweiterungsbaus auch eine Mitnutzung durch die Rigi Rutsch’n vorgesehen. Dort entstehen Büroräume, Sozialräume, Besprechungsräume sowie Umkleiden und Duschen mit sanitärer Anlage, die künftig den Mitarbeitenden des Bäderparks zur Verfügung stehen und die bestehende Infrastruktur sinnvoll ergänzen.

Die Erweiterung des Therapiezentrums ist eine zentrale Voraussetzung dafür, dass die Einrichtung ihre befristet erteilte Anerkennung durch die Deutsche Rentenversicherung dauerhaft behalten kann. Vor diesem Hintergrund kommt dem Bauprojekt eine besondere Bedeutung zu. Die Gemeindewerke Peißenberg KU hatten den im Jahr 2019 gestarteten Reha-Betrieb im vergangenen Jahr an das Kemptener Branchenfachunternehmen „f+p gesund bewegen“ übergeben, das seither für den operativen Betrieb des Therapiezentrums verantwortlich ist.

Vorstand der Gemeindewerke Stefan Ziegler betonte beim Spatenstich die langfristige Ausrichtung des Projekts: „Ziel sei es, den Gesundheitsstandort Peißenberg nachhaltig zu stärken und sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für Mitarbeitende verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen“.

Auch Bürgermeister Frank Zellner unterstrich die Bedeutung der Investition für den Markt Peißenberg: „Mit dem Erweiterungsbau werde ein klares Zeichen für die Weiterentwicklung der kommunalen Gesundheitsinfrastruktur gesetzt.

Die Gemeindewerke Peißenberg KU begleiten das Bauvorhaben eng und blicken zuversichtlich auf einen erfolgreichen Abschluss der Maßnahme“.

Spatenstich mit Verwaltungs- und Gemeinderäten, Altbürgermeister, Planern, Vertretern des Rigi-Rutsch‘n-Fördervereins, Reha-Mitarbeitern und Vertretern von Baufirmen.

Ablesung der Zählerstände für das Jahr 2025

Ablesung der Zählerstände für das Jahr 2025

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Alle Informationen, für das Abrechnungsjahr 2025

In diesem Jahr, werden die Zählerstände in Zusammenarbeit mit unserem Partner co.met erfasst. Der Stichtag für die Ablesung ist der 01.01.2026.

Wie erhalten Sie Ihre Ableseaufforderung?

Kunden, deren E-Mail-Adresse bei uns hinterlegt ist, erhalten am 19.12.2025 eine E-Mail mit der Aufforderung zur Selbstablesung.

Kunden, von denen uns KEINE E-Mail Adresse vorliegt, bekommen ab dem 22.12.2025 auf dem Postweg ein  Schreiben mit ihrer Ablesekarte.

Ablesefrist und Übermittlungswege
Die Übermittlung der Zählerstände ist bis zum 16.01.2026 möglich. Wir bieten Ihnen weiterhin die bekannten Übermittlungswege aus dem letzten Jahr an:
Zählerstand bequem mit dem Smartphone erfassen

Fotografieren Sie den Zähler einfach mit der Kamera Ihres Smartphones ab und Ihr Stand wird automatisch erfasst.

Wichtige Hinweise zur Datierung der Zählerstände

Zählerstände, die bis zum 31.12.2025 übermittelt werden, werden auf das Ablesedatum 01.01.2026 datiert. 

Zählerstände, die ab dem 01.01.2026 übermittelt werden, werden mit dem tatsächlichen Ablesedatum erfasst und in der Jahresabrechnung auf den Stichtag (01.01.2026) zurückgerechnet

Jahresabrechnungen und Kundensupport

Die ersten Jahresabrechnungen werden ab Mitte Januar erstellt und versendet.

Die Gemeindewerke bedanken sich bereits jetzt für Ihre Unterstützung und Mithilfe. Selbstverständlich stehen wir Ihnen bei Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.

Musteranschreiben, welches Sie als Kunde ab dem 22. Dezember erhalten:

Anpassung der Wasser- und Abwassergebühren 2026 – 2029

Anpassung der Wasser- und Abwassergebühren 2026 - 2029

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Kurzüberblick zur Gebührenanpassung ab 2026
Zum 01. Januar 2026 treten in Peißenberg neue Wasser- und Abwassergebühren in Kraft. Der Marktgemeinderat und der Verwaltungsrat der Gemeindewerke haben diese Anpassung im November 2025 beschlossen. Hintergrund sind deutlich gestiegene Betriebs- und Energiekosten, wichtige Investitionen in die Infrastruktur sowie besondere geografische Rahmenbedingungen der Gemeinde. Trotz einzelner Entlastungen, etwa durch den Anschluss Hohenpeißenbergs an die Kläranlage Peißenberg, lassen sich die notwendigen Anpassungen nicht vollständig kompensieren.

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Mehr Informationen
In diesem kurzen Erklärfilm zeigen wir, warum – und wie die Gebühren entstehen.

Die neuen Wasser- und Abwassergebühren basieren auf der gesetzlich vorgeschriebenen Vier-Jahres-Kalkulation, die sowohl vergangene Ist-Kosten als auch künftige Planwerte berücksichtigt. Steigende Energie-, Material- und Personalkosten sowie Investitionen in zwei neue Hochbehälter und moderne Aufbereitungstechnik waren entscheidende Kostentreiber. Gleichzeitig wirken der Wegfall der Konzessionsabgabe und die geplante eigene Klärschlammpresse entlastend. Für Haushalte bedeutet dies Mehrkosten von rund 31,00 Euro pro Monat für ein Einfamilienhaus bzw. etwa 10,00 Euro pro Monat für einen kleinen Haushalt. Die Gebühren bleiben bis 2029 stabil; alle Betroffenen erhalten ihre Bescheide bis Ende März 2026.

Fragen und Antworten

Die Versorgung mit Wasser und Abwasser ist Teil der Daseinsvorsorge. Die Gebühren sind kostenbasiert und nicht gewinnorientiert. Über- oder Unterdeckungen der vergangenen vier Jahre werden im aktuellen Kalkulationszeitraum (2026 – 2029) ausgeglichen. Auch Investitionsmaßnahmen in diesem Zeitraum werden einkalkuliert.

Ungeplante Ausgaben sowie nicht einkalkulierte Kostensteigerungen der letzten vier Jahre müssen im nächsten Bemessungszeitraum ausgeglichen werden. Hierzu zählen unter anderem Investitionskosten beim Hochbehälter „Schweiber“, die Chlorung 2024, die Anschaffung der UV-Filteranlagen sowie steigende Personal- und Materialkosten.

Die Zählergrundgebühr beträgt künftig 120,00 Euro pro Jahr. Die Gebühr für 1.000 Liter (1 m³) Wasser beträgt 3,69 Euro, für Abwasser 3,20 Euro. Die Abgabe pro m² Niederschlagswassergebühr liegt bei 0,79 Euro. Diese Angaben stellen Nettowerte dar.

Die neuen Gebühren werden zum 01.01.2026 wirksam und gelten bis zum 31.12.2029.

Die Kosten für Wasser und Abwasser werden auf der Homepage der Gemeindewerke Peißenberg KU unter „Download – Aktuelles – Wasser“ veröffentlicht und im Rahmen der Jahresgebührenbescheide ausgewiesen. Für Niederschlagswasser wird Anfang des Jahres 2026 ein neuer Gebührenbescheid erstellt und verschickt.

Bei einem Einpersonenhaushalt mit einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von 48 m³ pro Jahr bedeutet dies etwa 14,00 Euro Mehrkosten pro Monat. Ein Einfamilienhaus mit einem geschätzten Verbrauch von 140 m³ liegt monatlich etwa 31,00 Euro höher.

Dazu benötigen Sie Ihren individuellen Wasserverbrauch in m³. Diesen können Sie zum Beispiel Ihrem letzten Gebührenbescheid entnehmen. Der Verbrauch wird mit den neuen Preisen pro m³ multipliziert. Hinzu kommt die Grundgebühr. Diese Summe kann anschließend mit dem letzten Gebührenbescheid verglichen werden.

Durch sparsamen Wasserverbrauch können die Gebühren für den Endverbraucher gesenkt werden. Jede Einsparung reduziert direkt die Wasser- und damit auch die Abwassergebühren auf dem Jahresgebührenbescheid. Allerdings führt ein insgesamt sinkender Wasserverbrauch in Peißenberg dazu, dass die gleichen Gesamtkosten auf eine geringere Menge umgelegt werden. Dadurch kann der kalkulierte Kostenanteil pro m³ in der nächsten Kalkulationsperiode steigen.

Eine erneute Kalkulation erfolgt zum Stichtag 01.01.2030 für den Zeitraum 2030 – 2033.

Der Großteil der Kommunen orientiert sich an dieser Kalkulationsregel. Grundsätzlich gilt der Grundsatz der Konstanz. Das bedeutet, dass die Zeiträume nicht beliebig verändert werden dürfen. Die Entscheidung über den Kalkulationszeitraum wird vom Gemeinde- und Verwaltungsrat verabschiedet. Bei großen Unterdeckungen hilft ein längerer Zeitraum, da die aufgelaufenen Kosten über mehrere Jahre gestreckt werden können.

Die regelmäßige Überprüfung der Gebührensätze erfolgt gemäß dem Kommunalabgabengesetz (KAG). Dabei gelten das Kostendeckungsprinzip sowie das Überdeckungsverbot. Die Kalkulation wird in Zusammenarbeit mit einem unabhängigen kommunalen Prüfungsverband (BKPV) erarbeitet. Der Marktgemeinderat erteilt hierzu einen Weisungsbeschluss an den Verwaltungsrat der Gemeindewerke. Dieser beschließt letztendlich in einer öffentlichen Sitzung die neuen Gebührenvorschläge.

Grundsätzlich ja – sollten sich im nächsten Bemessungszeitraum unerwartete Überschüsse ergeben. Diese wären gemäß Überdeckungsverbot auszugleichen.

Die aktuelle Handhabung regelt die Kostenverteilung anhand des individuellen Wasserverbrauchs. Das bedeutet, dass jeder seine Kosten durch den eigenen Verbrauch steuern kann. Bei Mietern erfolgt die Verrechnung des Wasserverbrauchs über die Nebenkostenabrechnung des Vermieters.

Ja, die Anpassung betrifft alle Wasseranschlüsse im Versorgungsgebiet der Gemeinde Peißenberg. Ausnahmen bestehen beispielsweise beim Wegfall der Abwassergebühren, wenn das Abwasser nicht über die Kanalisation, sondern etwa über Kleinkläranlagen entsorgt wird. Grundsätzlich sind große Verbrauchsmengen – etwa bei Industriebetrieben – für alle Verbraucher hilfreich, da diese aufgrund der höheren Wassermengen einen größeren Kostenanteil tragen.

Nein. Die Kosten werden anhand der berechneten Gebührensätze gleichermaßen auf alle verteilt. In Peißenberg wird außerdem auf die einmalige Erhebung von Verbesserungsbeiträgen verzichtet, da diese nicht alle Bürger gleichermaßen betroffen hätten. Die Verteilung über verbrauchsabhängige Gebühren pro m³ stellt somit eine faire Lösung für alle Verbraucher dar.

Durch den vorübergehenden Leerstand wird in dieser Zeit wenig bis kein Wasser verbraucht. Somit fallen für Wasser und Abwasser keine verbrauchsabhängigen Gebühren an. Eine Ausnahme ist die Grundgebühr, da diese unabhängig vom Verbrauch erhoben wird.

Ein Teil der Gebührenanpassung dient dem Ausgleich der Kostenunterdeckung des letzten Bemessungszeitraums. Der andere Teil fließt in Investitionen wie den Neubau des Hochbehälters Oberbuchau, die Sanierung der Quelle Paterzell sowie die Erweiterung des Wasserschutzgebiets am Brunnen Burg. Im Bereich Abwasser sind Investitionen in eine eigene Klärschlammpresse sowie erforderliche Sanierungen im Kanalnetz vorgesehen. Diese Investitionen sowie der Anschluss des Abwassers aus Hohenpeißenberg führen langfristig zu einer Kostenentlastung. Auch laufende Betriebskosten wie Personal, Umlagen aus Verwaltung und Bauhof sowie Materialkosten (z. B. Reparaturen von Rohrbrüchen) sind in den Abgaben enthalten.

Belastbare Vergleiche zwischen Kommunen sind kaum seriös möglich. Die Kalkulationszeitpunkte, die Erhebung von Verbesserungsbeiträgen, Topologie und Geologie, die Größe der Kommune sowie der Zustand der jeweiligen Leitungsnetze unterscheiden sich stark. Ebenso variieren Personal- und Kostenstrukturen, insbesondere wenn Wasserversorgung oder Abwasserbeseitigung über Zweckverbände erfolgen. Die Gemeindewerke Peißenberg KU gehen davon aus, dass auch andere Versorger ihre Gebühren erhöhen werden.

Gemeindewerke Peißenberg KU sponsern Peißenberg Miners

Gemeindewerke Peißenberg KU sponsern Peißenberg Miners

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Die Gemeindewerke Peißenberg KU bleiben ihrem Versprechen treu, den regionalen Sport nachhaltig zu unterstützen. Auch in diesem Jahr wird die Partnerschaft mit dem Peißenberger Eishockey verlängert – ein starkes Signal für Kontinuität

Im Mittelpunkt der Kooperation stehen erneut die 1. Mannschaft, die dank der Gemeindewerke mit modernisierten, gebrandeten Helmen ausgestattet wurde, sowie der Mittelkreis der Eisfläche, den die Gemeindewerke als Werbefläche übernommen haben. Damit ist die Präsenz bei jedem Heimspiel garantiert – sichtbar für Fans und Besucher.

„Uns ist wichtig, dass wir den Sport in Peißenberg nicht nur fördern, sondern aktiv mitgestalten. Die Partnerschaft mit den MINERS zeigt, wie eng Unternehmen und Verein verbunden sind“, betont Stefan Ziegler, Vorstand der Gemeindewerke Peißenberg KU.

Schon im vergangenen Jahr war die Ausstattung der Mannschaft mit neuen Helmen ein Highlight der Zusammenarbeit. Sie machten die Spieler nicht nur auf dem Eis unverkennbar, sondern zugleich zu Markenbotschaftern für die Gemeindewerke – authentisch, nahbar und mitten aus der Region.

Mit der Fortführung des Sponsorings unterstreichen die Gemeindewerke Peißenberg KU ihre Verbundenheit mit den MINERS und wünschen dem Team eine spannende und erfolgreiche Saison 2025/2026!

V.l.: Stefan Ziegler (Vorstand Gemeindewerke Peißenberg KU) zusammen mit Weiland Parrish und Ryan Murphy (zwei Spielern der 1. Mannschaft) sowie¬ Roman Neuner (Sponsorenbeauftragter Peißenberg Miners e.V.)

Bautagebuch: Erweiterungsbau – Gesundheits- und Bäderpark Peißenberg

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05.08.2025 – Bevor der erste Spatenstich für den Neubau gesetzt werden kann, geht’s buchstäblich in die Tiefe: Der Baugrund wurde eingehend untersucht. Mittels sogenannter Rammkernsondierungen entnahmen Fachleute Bodenproben, um die Tragfähigkeit des Untergrunds exakt zu analysieren. Eine wichtige Voraussetzung, damit später alles auf soliden Füßen steht.

Dabei gab es gleich zu Beginn eine kleine Überraschung: Die Fundamente des alten Kabinentrakts waren deutlich massiver und tiefer gegründet, als es die ursprünglichen Pläne vermuten ließen. Offenbar wollten die damaligen Baumeister auf Nummer sichergehen – und das haben sie gründlich getan! Eine spannende Entdeckung, die nicht nur ein Stück Baugeschichte erzählt, sondern auch Einfluss auf die weiteren Schritte des Projekts haben kann.

Impressionen: 24.06.2025 – 05.08.2025
Abrissarbeiten des alten Kabinentracks, welcher von den Eishockeyspielern genutzt wurde.

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Mehr Informationen

10.06.2025 – Nachdem die Schadstoffe fachgerecht entfernt wurden, schreitet die Entkernung voran. Vom Lichtschalter, Sanitärporzelan, über Türen bis hin zu Oberlichtern, alles wird demontiert und soweit möglich der Wiederverwertung zugeführt bzw. entsorgt. Sobald das Bauwerk seinen „Schmuck“ verloren hat, kann dann der eigentliche Abbruch des Massivbaus erfolgen.

06.06.2025 – Die Gemeindewerke bewegen was – und zwar sichtbar. Nachdem der frisch gegründete „Peißenberg Miners e.V.“ mit beeindruckendem Engagement die Versorgungsleitungen für den provisorischen Kabinentrakt am Rollschuhplatz eigenhändig verlegt hat, werden jetzt auch unsere Aktivitäten der Gemeindewerke Peißenberg KU, sichtbar. Der Abriss des alten Kabinentrakts am Gebäude der Rigi Rutsch’n und Therapiezentrum PRO ist in vollem Gange.

Was heute weicht, schafft Platz für Neues mit gesellschaftlichem Mehrwert: Geplant ist ein moderner Erweiterungsbau für den Gesundheits- und Bäderpark Peißenberg. Damit investieren wir in multifunktional nutzbare Flächen für unser Kommunalunternehmen sowie die medizinische Versorgung der Region.

Der Rückbau erfolgt in mehreren Etappen. In Kürze wird das Gebäude mit einer Betonschere Stück für Stück zurückgebaut. Parallel dazu arbeiten wir mit Hochdruck an den Planungen für den Neubau. Die Entwurfskonzeption soll schon bald dem Bauausschuss vorgestellt werden.

„Wir liegen mit dem Abriss im Zeitplan. Bislang stehen alle Projektampeln auf Grün“, so Vorstand Stefan Ziegler.

Die geplante Erweiterung ist auch ein wichtiger Baustein für die Zukunft des Therapiezentrums PRO – der ambulanten Reha, welches mittlerweile von f+p Kempten betrieben wird. Eine vergrößerte Infrastruktur ist Voraussetzung für die Verlängerung der Zulassung durch die Rentenversicherung.

Als Gemeindewerke übernehmen wir die Rolle des Bauherrn und werden das 2. und 3. Obergeschoß der neuen Räumlichkeiten nach der Fertigstellung zusätzlich zu den bereits genutzten Flächen im Altbau an die Reha-Einrichtung vermieten. Auch die Rigi Rutsch’n profitiert vom Erweiterungsbau: Sie erhält moderne Räume für Verwaltung, Schulungs- und Besprechungsräume sowie Personalbereiche mit Umkleiden und Sanitäreinrichtungen

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