Gemeindewerke Peißenberg KU sponsern TSV Peißenberg – Tennisabteilung

Gemeindewerke Peißenberg KU sponsern Peißenberg Miners

Facebook
WhatsApp
Telegram
Email
Print
Die Gemeindewerke Peißenberg KU engagieren sich ab sofort als offizieller Werbepartner der Tennisabteilung des TSV Peißenberg e.V. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht der sogenannte „M-Platz“ (Masterplatz). Der Sponsoringvertrag läuft über drei Jahre und umfasst neben dem Platzbranding auch prominente Werbeflächen auf den vereinseigenen Onlinekanälen sowie weiteren Medien der Abteilung.

Die Initiative zu dieser Kooperation ging vom TSV Peißenberg selbst aus. Die Tennisabteilung bot gezielt Werbemöglichkeiten im vereinseigenen Stadion an, um Partner aus der Region für den Tennissport zu gewinnen. Nach einer gemeinsamen Begehung der Anlage und konstruktiven Gesprächen über die Rahmenbedingungen wurde eine langfristige und tragfähige Vereinbarung getroffen.

 „Dieses Sponsoring ist mehr als nur ein Logo auf dem Platz“, betont Vorstand Stefan Ziegler von den Gemeindewerken Peißenberg KU. „Es ist ein Ausdruck unserer Verbundenheit mit der Gemeinde Peißenberg – als dessen Tochterunternehmen –, dem Vereinsleben und den Menschen vor Ort. Wir freuen uns auf drei Jahre Partnerschaft mit der Tennisabteilung des TSV Peißenberg e.V. und möglichen GWP-Tennis-Cup-Turnieren auf den Tennisplätzen.“

Auch Abteilungsleiter Peter Eckert zeigt sich erfreut über die neue Kooperation. „Mit den Gemeindewerken Peißenberg KU haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der nicht nur finanzielle Unterstützung bietet, sondern auch mit Überzeugung hinter unserem Sportangebot steht“

Gemeindewerke Peißenberg KU sponsern TSV Hohenpeißenberg – Fußballabteilung

Gemeindewerke Peißenberg KU sponsern TSV Hohenpeißenberg – Fußballabteilung

Facebook
WhatsApp
Telegram
Email
Print
Ein starkes Team – auf dem Platz und in der Region: Die Gemeindewerke Peißenberg KU gehen eine dreijährige Sponsoring-Partnerschaft mit der Fußballabteilung des TSV Hohenpeißenberg ein. Mit dem Engagement möchten die Gemeindewerke nicht nur gezielt die Jugendarbeit fördern, sondern auch zur nachhaltigen Weiterentwicklung der gesamten Abteilung beitragen – sei es durch die Anschaffung von benötigtem Trainingsequipment oder die allgemeine Stärkung der Vereinsstrukturen

Im Gegenzug erhalten die Gemeindewerke Peißenberg KU prominente Werbeflächen auf dem Sportgelände. Dabei steht nicht nur die Markenpräsenz im Vordergrund: Auch gezielte Kampagnen rund um die Ökostrom- und Gasprodukte aus dem Portfolio der Gemeindewerke finden dort künftig eine Werbefläche.

Modell wird ausgebaut

Nach dem Start des Sponsorings beim BSC Oberhausen – ebenfalls im Bereich Fußball – setzen die Gemeindewerke ihre Strategie nun konsequent fort: Mit der gleichen Zielsetzung, neue Kundinnen und Kunden für das Portfolio Strom und Gas zu gewinnen, wird das Engagement nun auf den TSV Hohenpeißenberg e.V. erweitert. Die Partnerschaft steht damit nicht nur für Kontinuität, sondern auch für einen klaren Fokus auf regionale Präsenz und Kundennähe.

Ein Schritt für die Region – und für die Energiewende

„Als kommunales Unternehmen sind wir fest in der Region verwurzelt. Uns liegt es am Herzen, junge Menschen zu fördern und Vereine zu unterstützen, die mit Leidenschaft und Engagement das Miteinander stärken“, erklärt Philipp Reichhart, Vertriebsleiter der Gemeindewerke Peißenberg KU. „Gleichzeitig sehen wir in der Partnerschaft eine wertvolle Chance, unsere Energieangebote sichtbar zu machen und neue Kundinnen und Kunden für unser Ökostrom- und Gasprodukt zu begeistern.“

Auch der TSV Hohenpeißenberg freut sich über die langfristige Zusammenarbeit: „Das ist ein echter Gewinn für unseren Verein. Die Unterstützung hilft uns nicht nur im Bereich der Jugendarbeit, sondern ermöglicht uns auch, in Infrastruktur und Ausstattung zu investieren – was letztlich allen Mannschaften zugutekommt“, sagt Abteilungsleiter Alexander Sanktjohanser.

Nachhaltiges Sponsoring mit Perspektive – und Beteiligung der Bürger

Das Sponsoring ist bewusst auf Langfristigkeit ausgelegt. Ob die Partnerschaft über die drei Jahre hinaus fortgesetzt wird, hängt jedoch nicht zuletzt von den Bewohnern in Hohenpeißenberg ab: „Wenn es uns gelingt, durch dieses Engagement neue Kunden für unsere Angebote zu gewinnen, dann ist der Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit gelegt. Es liegt also auch in der Hand der Bürgerinnen und Bürger, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen“, betont Reichhart.

Ausblick: Weitere Vereine könnten folgen

Sollten sich beide Pilotprojekte – in Oberhausen und Hohenpeißenberg – als erfolgreich erweisen und spürbar zur Kundengewinnung beitragen, zeigen sich die Gemeindewerke offen, ihr Engagement auszuweiten. „Dann sehen wir durchaus Potenzial, künftig auch weitere Sportvereine im Umkreis von Peißenberg zu unterstützen und damit das Modell auf breitere Beine zu stellen“, so Reichhart.

Dieser Schulterschluss zwischen Energieversorger und Sportverein zeigt: Wenn Gemeinschaft, Verantwortung und regionale Identität aufeinandertreffen, entstehen starke Verbindungen – für heute, für morgen und für die Zukunft unserer Region

Trinkwassersituation in Peißenberg

Trinkwassersituation in Peißenberg

Facebook
WhatsApp
Telegram
Email
Print
Schneller als geplant: UV-Anlagen bereits seit Mai in Betrieb – Chlorung endet

21.05.2025 – Die gute Nachricht kommt früher als erwartet: Die neuen UV-Anlagen im Hochbehälter Schweiber und im Pumpenhaus Ammer-Auen sind bereits seit dem 14. Mai 2025 in Betrieb – und damit ganze zwei Wochen früher, als zuletzt angedacht! Die ursprünglich geplante Inbetriebnahme für die Kalenderwoche 31 – vor Beginn der Sommerferien – wurde somit nochmals deutlich unterboten. Die bisher noch vorsorglich eingesetzte, minimal dosierte Chlorung des Trinkwassers wird jetzt schrittweise eingestellt. Damit kehrt Peißenberg wieder zur gewohnten, natürlichen Wasserqualität zurück.

Früher fertig – dank smarter Planung und effizienter Umsetzung

Die beschleunigte Umsetzung wurde durch eine Reihe gezielter Maßnahmen ermöglicht:

Zurück zur natürlichen Wasserqualität – zwei Wochen früher

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das: Bis Ende der Woche fließt wieder natürliches Trinkwasser aus den Leitungen. Die minimale Chlorung, die bislang noch präventiv stattfand war, ist Geschichte – und das früher als gedacht. Ein starkes Zeichen für die Leistungsfähigkeit der Gemeindewerke Peißenberg KU und aller beteiligten Partner.

Zukunftssicher dank UV-Technologie

Mit der neuen UV-Anlage im Hochbehälter Schweiber und der Installation im Pumpenhaus Ammer-Auen ist die Trinkwasserversorgung in Peißenberg nun komplett auf UV-Aufbereitung umgestellt – ergänzt durch die bereits bestehende Anlage an der Quelle Paterzell. Damit wurde ist die Wasserversorgung nicht nur sicherer, sondern auch klimafest und ressourcenschonend gemacht.

Frank Zellner, Erster Bürgermeister von Peißenberg, und Stefan Ziegler, Vorstand der Gemeindewerke Peißenberg KU, machen gemeinsam den symbolischen Schlussstrich: Sie ziehen den Stecker der Chlorungsanlage. Im Hintergrund stehen Christoph Reichhart und Georg Haser – die Wassermeister der Gemeindewerke, welche für die organisatorische Planung zuständig waren
Die Erdschichten und der Grundwasserspiegel im ausgewogenen Zustand. Bei dauerhaften Regen bzw. Starkregen steigt der Grundwasserspiegel.
UV-Anlagen früher als geplant in Betrieb

03.04.2025 – Gute Nachrichten für die Trinkwasserversorgung in Peißenberg: Die neuen UV-Anlagen im Hochbehälter Schweiber und im Pumpenhaus Ammer-Auen werden seit Ende März installiert. Die Inbetriebnahme soll bis zum Beginn der Pfingstferien abgeschlossen sein. Im Idealfall wird die bisher eingesetzte Chlorung des Trinkwassers zwei Monate früher abgeschaltet als bisher angenommen!

Inbetriebnahme der UV-Anlagen ab KW 22: Chlorung des Trinkwassers endet

Die neuen Anlagen werden ab Kalenderwoche 22 schrittweise in Betrieb genommen. Mit dieser Umstellung kann die derzeit noch notwendige, niedrig dosierte Chlorung des Trinkwassers eingestellt werden. Dies bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger von Peißenberg eine Rückkehr zur gewohnten, natürlichen Wasserqualität!

Fortschritt dank effizienter Planung

Die vorgezogene Umsetzung ist das Ergebnis intensiver Planungs- und Koordinationsmaßnahmen der Gemeindewerke Peißenberg KU in den vergangenen Monaten auch in Zusammenarbeit mit den beauftragten Ingenieurbüros und Fachfirmen.

Nachhaltige Verbesserung der Trinkwasserqualität

Mit der Inbetriebnahme der neuen UV-Anlagen sowie der bereits bestehenden UV-Anlage an der Quelle Paterzell entsteht ein geschlossener Kreislauf, der die Trinkwasserversorgung für alle Peißenberger Bürgerinnen und Bürger qualitativ auf ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Niveau hebt und die gewohnt hohe Wasserqualität wieder sicherstellt.

An den beiden UV-Strahlern, die derzeit im „Schweiber“-Hochbehälter installiert werden: (v.l.) Gemeindewerksmitarbeiter Christoph Reichhart, Wolfgang Augenstein, Stefan Ziegler und Georg Haser. © Bernhard Jepsen

Die UV-Technologie bietet eine umweltfreundliche und effiziente Möglichkeit, mögliche Keime ohne chemische Zusätze zu eliminieren. Dadurch wird die Peißenberger Trinkwasserversorgung optimal auf die Herausforderungen des Klimawandels und mögliche Veränderungen der Wasserqualität vorbereitet.

Die Gemeindewerke Peißenberg KU danken allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Chlorung.

Wir werden Sie weiterhin über alle Fortschritte über die bekannten Print-, Online und Kommunikationsmedien informieren.

Gemeindewerke Peißenberg KU planen zentrale UV-Anlage zur langfristigen Sicherung der Trinkwasserqualität – Fertigstellung bis Sommer 2025

04.10.2025 – Seit der letzten Pressemitteilung vom 26.07.2024 wurden zusammen mit einem beauftragten Ingenieurbüro verschiedene Lösungskonzepte für die geplante UV-Aufbereitung des Peißenberger Trinkwassers eruiert. Eine zentrale UV-Anlage soll in den nächsten Monaten technisch im Hochbehälter Schweiber errichtet werden, um die Zuflüsse der Brunnen Burg und Ammer zu behandeln. Aufgrund der technischen Komplexität und „voller“ Auftragsbücher der Dienstleister wird die Realisierung voraussichtlich bis Sommer 2025 dauern. Bis dahin wird das Trinkwasser weiterhin präventiv gechlort, um die Trinkwasserqualität zu gewährleisten.

Die Gemeindewerke Peißenberg KU informieren über die weiteren Schritte zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität und die Fortschritte in der Planung der neuen UV-Anlagen. Seit der letzten Pressemitteilung vom 26.07.2024 wurde ein Ingenieurbüro mit der Konzeption und Planung der UV-Anlagen beauftragt. Dabei hat sich herausgestellt, dass die ursprünglich angedachte Standardlösung (Plug & Play) für die beiden Brunnen Burg und Ammer technisch und wirtschaftlich nicht zum optimalen Ergebnis führt.

Neue Erkenntnisse und angepasste Vorgehensweise

In den letzten Wochen wurden im Rahmen von Begehungen und einer technischen Analyse verschieden Umsetzungsansätze geprüft. Der bisherige Ansatz, in jede Brunnenanlage eine UV-Anlage einzubauen, wird nicht weiterverfolgt. Stattdessen soll ein zentrale UV-Anlage im Gebäudes des Hochbehälters „Schweiber“ installiert und in Betrieb genommen werden, um die Zuflüsse der beiden Brunnen Burg und Ammer effizient aufbereiten zu können.

Kostenschätzung und Zeitrahmen

Eine erste Kostenabschätzung geht von 300.000 bis 500.000 € für den Aufbau und die technische Einbindung der zentralen UV-Anlage aus. Genauere Angaben stehen bis spätestens Ende des Jahres zur Verfügung. Für die exakte Dimensionierung und der damit verbunden Kosten der geplanten UV-Aufbereitung erfolgen in den nächsten 6 Wochen umfangreiche Messungen aller Wasser-Parameter der aus den Brunnen Burg und Ammer geförderten Wassermengen.
Die vollständige Inbetriebnahme der Anlage soll spätestens bis zum Start der Sommerferien 2025 erfolgen. Bis dahin wird das Trinkwasser weiterhin präventiv mit einem niedrigen Chlorgehalt von lediglich 0,1 mg/l behandelt. Dieses Vorgehen ist mit dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau abgestimmt und leider alternativlos.

Ein Absetzen der aktuellen niedrig dosierten Chlorung würde bei einem erneuten Keimbefund das bekannte Vorgehen auslösen: Sofortiges Abkochgebot des Trinkwassers und dem Aufbau einer Chlorkonzentration, die zu Beginn höher gewählt wird und nach 4 bis 6 Wochen auf das heute vorgehaltene niedrige Chlorniveau zurückkehren würde. Dieses Vorgehen soll mit der Beibehaltung der niedrigen Chlorkonzentration ausgeschlossen werden. Eine sichere und gesundheitsunbedenkliche Wasserversorgung ist auch mit der Chlorzuführung jederzeit sichergestellt. Das Gesundheitsamt Weilheim-Schongau begleitet weiterhin eng das weitere Prozedere und steht für Fragen rund um das Thema „Umgang mit gechlortem Trinkwasser“ allen Bürgerinnen und Bürgern beratend zur Seite.

Gründe für die längere Planungs- und Umsetzungsdauer

Es gibt mehrere Gründe, warum die Realisierung dieses Projekts mehr Zeit in Anspruch nimmt:

Fortsetzung der Chlorung bis zur Fertigstellung der UV-Anlage

Gechlortes Wasser in niedriger Konzentration ist gesundheitlich unbedenklich, während unbehandeltes und damit ggf. mit Keimen und Bakterien kontaminiertes Wasser ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt. Diese Entscheidung basiert auf der Abwägung der möglichen Risiken für die Bevölkerung und ist leider alternativlos.

Ausblick:
Die Gemeindewerke Peißenberg KU stehen weiterhin in engem Austausch mit den zuständigen Behörden und den beauftragten Ingenieurbüros, um die Trinkwasserversorgung nachhaltig und sicher aufzustellen. Die sensorischen Vorbehalte gegenüber gechlortem Wasser sind verständlich, da die Gesellschaft über Jahrzehnte nur bestes Trinkwasser ohne chemische Aufbereitung gewohnt war. Wir danken der Bevölkerung für ihre Geduld und ihr Verständnis während der laufenden Maßnahmen. Wir werden Sie weiterhin zeitnah über alle Fortschritte über die bekannten Print-, Online- und Kommunikationsmedien informieren.

Keine Keimbelastung derzeit nachweisbar – Präventiv weiterhin niedrige Chlorung bis UV-Anlage ihren Betrieb aufnimmt

26.07.2025 – Am Dienstag, den 23.07.2024 wurden nochmals offiziell Wasserproben durch die staatliche Aufsichtsbehörde, das Gesundheitsamt Weilheim-Schongau, entnommen und einer umfassenden mikrobiologischen Laboruntersuchung unterzogen. Die Ergebnisse liegen inzwischen vor und sind erfreulich: Beide Proben waren ohne Befund; eine Keimbelastung war nicht nachweisbar! Bis zur Realisierung der neuen UV-Anlagen werden beide Brunnenanlagen weiterhin gechlort, jedoch auf einem sehr niedrigen Chlorgehalt von lediglich 0,1 mg/l statt bisher 0,3 mg/l.

Die Gemeindewerke Peißenberg KU informieren über die aktuellen Maßnahmen zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität in unserer Gemeinde. Seit dem 28.06.2024 wird das gesamte Leitungswassernetz mit einer geringen Chlorkonzentration von 0,3 mg/l behandelt. Das davor ausgesprochene Abkochgebot wurde am 04.07.2024 aufgehoben. Das gechlorte Trinkwasser ist seitdem gesundheitlich unbedenklich wieder zu verwenden.

Nach gemeinsamer Einschätzung zwischen den Wasserexperten der Gemeindewerke und dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit die beiden Trinkwasserbrunnen Burg und Ammer Ursprung der aktuellen Keimbelastung. Diese Annahme wird durch das engmaschige Monitoring der Brunnen unterstützt. Entnommene Wasserproben zeigten nach Starkregenereignissen eine geringe Keimbelastung. An trockenen Tagen – insbesondere mit viel Sonnenschein – waren die Wasserproben dagegen einwandfrei.

Um die Trinkwasserversorgung Peißenberg‘s auf die klimatischen Veränderungen anzupassen, haben sich die Gemeindewerke entschlossen, in beiden Brunnenanlagen UV-Anlagen zu installieren, die technisch Sorge tragen, mögliche Keime und Bakterien durch das Einwirken von UV-Licht zu eliminieren. Ein Ingenieurbüro wurde beauftragt, die technischen Voraussetzungen hierfür zu schaffen und jeweils eine Anlage pro Brunnen zu installieren.

Bis zur Realisierung der neuen UV-Anlagen werden beide Brunnenanlagen weiterhin gechlort, jedoch auf einem sehr niedrigen Chlorgehalt von lediglich 0,1 mg/l. Die Gemeindewerke Peißenberg gehen in einer ersten Schätzung von einem mindestens dreimonatigen Zeitraum aus, bis beide UV-Anlagen ausgewählt, beschafft und technisch an die Brunnenanlagen angebunden sind.

Die Entscheidung, das Trinkwassernetz weiterhin niedrig dosiert zu chloren, wurde in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau getroffen. Durch die derzeit unbeständige Wetterlage mit zum Teil nach wie vor (extrem) hohen Niederschlagsmengen kann eine erneute Keimbelastung nicht ausgeschlossen werden. Die Entscheidung, weiterhin niedrig dosiert zu chloren bis die UV-Anlagen ihren Betrieb aufnehmen, ist präventiv zu verstehen und dient dem Wohle aller Peißenberger Bürger.

Wir danken der Bevölkerung für ihr Verständnis und ihre Geduld in dieser Situation und versichern, weiterhin alles zu tun, um die Trinkwasserqualität auf dem gewohnten Niveau zu sichern.

Sobald neue Informationen zu den geplanten UV-Anlagen vorliegen, werden wir die Öffentlichkeit informieren.

Abkochgebot für das Peißenberger Trinkwasser aufgehoben – Flächendeckende Desinfektion des Trinkwassernetzes sichergestellt

04.07.2025 – Dank der erfolgreichen Desinfektion (Chlorung) des Leitungswassernetzes ist das Trinkwasser für alle Peißenberger Bürgerinnen und Bürger nun wieder unbedenklich nutzbar. Die vom Gesundheitsamt Weilheim-Schongau vorgegebene maximale Chlorkonzentration von 0,3 mg/Liter im Trinkwasser wurde heute in den Außenbezirken von Peißenberg erreicht. Daher wird das seit 27.06.2024 ausgesprochene Abkochgebot für Trinkwasser ab sofort aufgehoben. Die Chlorung wird noch bis Mitte Juli zur weiteren Ursachenforschung fortgesetzt.

Die Gemeindewerke Peißenberg KU und das Gesundheitsamt Weilheim-Schongau geben erfreuliche Neuigkeiten zur aktuellen Trinkwassersituation bekannt. Bereits am vergangenen Freitag begann die vorsorgliche Chlorung des Leitungswassers. Heute, am Donnerstag, den 4. Juli 2024, wurde die vom Gesundheitsamt Weilheim-Schongau vorgegebene Konzentration des Chlors in den Außenbezirken des Trinkwassernetzes von Peißenberg erreicht. Dies wurde durch Messungen des Gesundheitsamtes bestätigt – aufgrund der Chlorung konnten keine Indikatorkeime in den Wasserproben nachgewiesen werden. Laut dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau kann das Trinkwasser nun wieder unbedenklich und uneingeschränkt getrunken und verwendet werden.

Aus Sicherheitsgründen wird der Chlorungsprozess bis voraussichtlich Mitte Juli 2024 fortgesetzt. Im Anschluss wird die Chlorkonzentration schrittweise auf 0,0 mg/Liter zurückgefahren mit der Vorgabe, die Keimfreiheit des Trinkwassers durch entsprechende Wasserproben nachzuweisen. Der geplante weitere Zeitablauf ist u.a. auch von der weiteren Wettersituation abhängig. Starkregenereignisse und/oder Überschwemmungen könnten zu Verfälschungen der Messergebnisse führen.

Das Gesundheitsamt Weilheim-Schongau hat seit Bekanntgabe des Keimbefunds keine Auffälligkeiten in Bezug auf erhöhte Meldezahlen von Magen-Darmerkrankungen in Peißenberg festgestellt. Alle Maßnahmen, die bis heute getroffen wurden, erfolgten in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau.

Die Gemeindewerke Peißenberg KU bedanken sich bei der Bevölkerung für Ihr Verständnis und Ihre Geduld in dieser Situation.

Abkochgebot für Trinkwasser in Peißenberg aufgrund von Keimen

27.06.2025 – Im gesamten Trinkwasserversorgungsgebiet der Marktgemeinde Peißenberg ist ab sofort das Leitungswasser abzukochen. Im Rahmen der routinemäßigen Untersuchung der Trinkwasserqualität durch die Gemeindewerke Peißenberg KU wurden Keime entdeckt, die mit großer Wahrscheinlichkeit durch die Starkregenereignisse und die Überschwemmungen der letzten Wochen ins Grundwasser gelangt sind. Eine ähnliche Situation ergab sich durch das Pfingsthochwasser 1999.

Die durch das Gesundheitsamt Weilheim-Schongau bestätigte sehr geringe Keimbelastung, die jedoch über dem Grenzwert liegt, wird zur Vermeidung gesundheitlicher Risiken durch die Gemeindewerke Peißenberg KU vorsorglich gechlort. Die technischen Voraussetzungen hierfür sollen bis spätestens Montag, den 01. Juli 2024, geschaffen werden. Bis dahin sollte das Leitungswasser abgekocht werden. Diese Empfehlung gilt insbesondere für Wasser zum Trinken, Waschen und Zubereiten von Obst oder anderen ungekochten Nahrungsmitteln sowie Babynahrung.

Der Verzehr von verunreinigtem Trinkwasser kann laut Aussage des Gesundheitsamtes Weilheim-Schongau im ungünstigsten Fall zu Durchfall und Magenverstimmungen führen.

Die Chlorung des Trinkwassers wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2024 andauern. In diesem Zeitraum finden regelmäßige Kontrollen statt. Sollte Mitte Juli die Keimbelastung nicht unter dem Grenzwert liegen, werden die Maßnahmen um weitere vier Wochen verlängert.

Sonnencarré mit smarter Ladeinfrastruktur

Sonnencarré mit smarter Ladeinfrastruktur

Facebook
WhatsApp
Telegram
Email
Print
Wir treiben die Energiewende vor Ort weiter voran: In der Tiefgarage des Sonnencarrés Peißenberg – sowohl im Bestands- als auch im Neubau-Bereich – wurde ein modernes Lastmanagementsystem zur Steuerung der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität erfolgreich installiert und in Betrieb genommen.
Mit dem System wird die vorhandene Netzanschlussleistung optimal genutzt, um Lastspitzen gezielt zu vermeiden. Die erste Wallbox ist bereits am Netz und weitere Ladepunkte können dank der skalierbaren Lösung flexibel und ohne aufwändige Netzverstärkungen ergänzt werden. Die intelligente, dynamische Lastverteilung stellt sicher, dass der Energiebedarf effizient geregelt wird und das Stromnetz dabei nicht überlastet wird
Wir schaffen hier die Voraussetzungen für eine zukunftssichere, nachhaltige Ladeinfrastruktur – direkt im Herzen von Peißenberg“, betont Florian Hederer (Vertriebsmitarbeiter). Gemeinsam mit Herbert Schweiger (Mitarbeiter – Projekte & Dienstleistungen) betreut er das Vorhaben seitens der Gemeindewerke. Beide unterstreichen die Bedeutung der Maßnahme für die Elektromobilität in der Region: „Mit dem neuen System setzen wir ein starkes Zeichen für Innovation und Klimaschutz – und machen einen weiteren Schritt hin zur smarten Energiezukunft unserer Gemeinde.“
Was ist eine Wallbox – und warum braucht man sie?
Eine Wallbox ist eine fest installierte Ladestation für Elektrofahrzeuge. Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose ermöglicht sie das sichere, deutlich schnellere und effizientere Aufladen eines E-Autos. Sie bildet damit das zentrale Bindeglied zwischen Stromnetz und Fahrzeug – und ist unverzichtbar für eine alltagstaugliche Elektromobilität, insbesondere im privaten und halböffentlichen Bereich.
Die installierte Wallbox im Sonnencarré – eine weitere Ladeinfrastruktur

Haben Sie einen Umzug geplant?

Meldepflicht bei Umzug, wenn Sie einen Umzug geplant haben

Facebook
WhatsApp
Telegram
Email
Print
Diese wichtigen Änderungen ab 06.06.2025 sollten Sie kennen!
Um den Wechsel des Stromanbieters für Verbraucherinnen und Verbraucher einfacher und schneller zu gestalten, wurde im Jahr 2021 eine Änderung im Energiewirtschaftsgesetz beschlossen. Ab dem 6. Juni 2025 gilt: Ein Anbieterwechsel muss innerhalb von 24 Stunden möglich sein. Diese Vorgabe ist bundesweit gültig und wurde von der Bundesnetzagentur entsprechend festgelegt. Für Energieversorger bedeutet das umfassende Anpassungen – sowohl in den Abläufen als auch in den IT-Systemen. Auch für Kundinnen und Kunden bringt die Neuerung Veränderungen mit sich – gemeinsam setzen wir alles daran, den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten.
Ab Juni 2025: Umzug rechtzeitig melden – nachträgliche Anmeldung nicht mehr erlaubt

Ab Juni 2025 ist es nicht mehr gestattet, einen Umzug nachträglich zu melden. Das bedeutet: Die Mitteilung muss spätestens 24 Stunden vor dem tatsächlichen Ein- oder Auszug erfolgen. Damit Ihr Umzug reibungslos verläuft, empfehlen wir, uns idealerweise mindestens 14 Tage im Voraus zu informieren. So lassen sich unnötige Kosten und mögliche Probleme durch fehlende Angaben oder technische Verzögerungen vermeiden.

Fragen und Antworten zum Lieferantenwechsel innerhalb von 24 Stunden

Ab dem 6. Juni 2025 treten neue Vorgaben der Bundesnetzagentur in Kraft, die den Wechsel des Stromanbieters deutlich beschleunigen. Künftig kann ein Lieferantenwechsel innerhalb eines Tages erfolgen – vorausgesetzt, alle Voraussetzungen sind erfüllt.

 

Eine besonders wichtige Neuerung betrifft Umzüge: Rückwirkende An-, Ab- oder Ummeldungen sind ab diesem Datum nicht mehr zulässig. Das bedeutet, dass beispielsweise Wohnungswechsel rechtzeitig mitgeteilt werden müssen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Ein Lieferantenwechsel liegt vor, wenn ein Haushalt oder Unternehmen den Strom- oder Gasanbieter wechselt. Die Energieversorgung wird in diesem Fall vom bisherigen auf den neuen Anbieter übertragen.

 

Häufige Gründe für einen Wechsel sind attraktivere Preise, bessere Vertragskonditionen oder ein überzeugenderer Kundenservice.

 

Auch An- und Abmeldungen im Zuge eines Wohnungswechsels fallen unter die neuen Vorgaben zum 24-Stunden-Lieferantenwechsel – sie müssen künftig rechtzeitig und fristgerecht erfolgen.

Ab dem 6. Juni 2025 muss der Wechsel des Stromlieferanten innerhalb von 24 Stunden erfolgen – vorausgesetzt, der bestehende Vertrag lässt dies zu.

 

Damit wird der gesamte Prozess deutlich beschleunigt und Verbraucherinnen sowie Verbraucher gewinnen spürbar an Flexibilität.

Nein – rückwirkende Meldungen, etwa verspätete An- oder Abmeldungen, sind ab dem Stichtag technisch nicht mehr durchführbar. Alle relevanten Informationen müssen künftig im Vorfeld übermittelt werden.

 

Bislang war es üblich, Lieferverträge bei Umzügen noch bis zu sechs Wochen nachträglich anzupassen – diese Möglichkeit entfällt künftig vollständig.

Damit der Wechsel oder die Anmeldung reibungslos verläuft, sollte der Umzug so früh wie möglich gemeldet werden – idealerweise direkt nach dem Abschluss des Mietvertrags oder unmittelbar nach einer Kündigung.

 

Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Ihr Energievertrag rechtzeitig angepasst wird – und vermeiden unnötige Zusatzkosten oder Verzögerungen bei der Versorgung.

Wird der Einzug nicht rechtzeitig gemeldet, kann die Anmeldung beim gewünschten Anbieter möglicherweise nicht fristgerecht erfolgen.

 

In diesem Fall übernimmt zunächst der örtliche Grundversorger die Energieversorgung – und zwar zu den geltenden Standardkonditionen. Erst danach kann der eigentliche Anbieterwechsel durchgeführt werden.

Damit Ihre An- oder Abmeldung korrekt und zügig bearbeitet werden kann, benötigen wir folgende Informationen:

 

  • Ihre Kundennummer
  • Die bisherige Adresse der VerbrauchsstelleName und Geburtsdatum der Vertragspartnerin bzw. des Vertragspartners
  • Die neue Adresse (bei Umzug)
  • Das Einzugs- oder Auszugsdatum
  • Die Zählernummer
  • Den aktuellen Zählerstand
  • Die Marktlokations-ID (MaLo-ID)
  • Angaben zum Nachmieter (falls vorhanden)
  • Eigentümerdaten der bisherigen Wohnung

Die Marktlokations-ID (kurz: MaLo-ID) ist eine eindeutige Kennung für jeden Ort, an dem Strom oder Gas verbraucht oder eingespeist wird. Sie ermöglicht eine klare Zuordnung und erleichtert die Kommunikation zwischen allen beteiligten Marktpartnern – wie Netzbetreibern, Lieferanten und Abrechnungsstellen.

 

Sie finden die MaLo-ID auf Ihrer Strom- oder Gasrechnung. Für den 24-Stunden-Lieferantenwechsel ist sie besonders wichtig, da ohne sie keine eindeutige Zuordnung Ihrer Verbrauchsstelle erfolgen kann.

Nein – Die beschleunigten Wechselprozesse betreffen ausschließlich Stromverträge. Für Gaslieferverträge gelten nach wie vor die bisherigen Regelungen.

Die neuen Vorgaben haben keinen Einfluss auf die Inhalte bestehender Verträge. Laufzeiten und Kündigungsfristen bleiben wie vereinbart bestehen. Die Änderungen betreffen ausschließlich den technischen Ablauf und die Fristen im Wechselprozess.

Die neuen Regelungen betreffen alle – sowohl Mieterinnen und Mieter als auch Eigentümerinnen und Eigentümer. Für alle gilt: Rechtzeitige Information ist künftig unerlässlich, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Weiberfasching 2025

Weiberfasching 2025

Facebook
WhatsApp
Telegram
Email
Print

Ladies, es ist Zeit für den ultimativen Weiberfasching bei uns, den Gemeindewerken Peißenberg KU! 🎉

Schnapp dir deine Mädels und komm am Unsinnigen Donnerstag von 14:00 Uhr bis 18:30 Uhr ins Rigi Center (2. OG). Bei uns wird gefeiert, gelacht und getanzt – lass den Alltag hinter dir und tauche ein in die bunte Faschingswelt! 🎭✨

Verkleidung ist natürlich ein Muss! Wir wollen die verrücktesten Outfits sehen, also schmeiß Dich in Schale und feiere mit uns! 😄🙌🎶

Danke für einen unvergesslichen Weiberfasching! 🎭
Wow, ihr wart einfach der Wahnsinn! 😍🎊 Ein riesiges Dankeschön an alle, die am unsinnigen Donnerstag mit uns im Rigi Center gefeiert, getanzt und gelacht haben! Ihr habt den Weiberfasching zu einem echten Highlight gemacht! 🥳✨
 
Eure kreativen Kostüme, die ausgelassene Stimmung und die pure Lebensfreude – genau so muss Fasching sein! 🎶💖 Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr!

Vom Krisenjahr zurück in die Erfolgsspur

Vom Krisenjahr zurück in die Erfolgsspur

Facebook
WhatsApp
Telegram
Email
Print

Nach einem Verlust von knapp vier Millionen Euro im Jahr 2021 – ausgelöst durch die Abschreibung eines Darlehens an das Therapiezentrum PRO – haben die Gemeindewerke Peißenberg die Wende geschafft. Trotz schwieriger Zeiten, geprägt von Energiekrise und Inflation, konnten sie ihre Finanzen stabilisieren, 2023 schwarze Zahlen schreiben und Schulden abbauen. Besonders der Stromvertrieb entwickelte sich positiv, während strategische Investitionen in die Trinkwasserversorgung, erneuerbare Energien und Freizeiteinrichtungen die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und der Region sichern sollen. Mögliche Gebührenerhöhungen in den kommenden Jahren bleiben jedoch ein Thema.

Die Gemeindewerke Peißenberg KU mussten im Jahresabschluss 2021 ein Defizit von fast vier Millionen Euro ausweisen. Hauptursache für dieses negative Ergebnis war die Abwertung eines Darlehens, das an das ambulante Therapiezentrum PRO (Prävention-Rehabilitation-Oberland) vergeben worden war. Die 2019 eröffnete Rehaeinrichtung, die im Gesundheits- und Bäderpark Peißenberg angesiedelt ist, hatte von Beginn an mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Eine Rückzahlung der Darlehensraten war nicht möglich, sodass die Gemeindewerke die ausstehenden Tilgungszahlungen abschreiben mussten.

Erholung in schwierigen Zeiten

Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen – insbesondere der Energiekrise im Zuge des Ukrainekriegs – gelang es den Gemeindewerken, ihre finanzielle Lage zu stabilisieren. Während 2022 noch ein Verlust von 1,23 Millionen Euro zu Buche stand, konnten 2023 wieder schwarze Zahlen geschrieben werden. Stefan Ziegler, Vorstand der Gemeindewerke, sprach in der jüngsten Gemeinderatssitzung von einer „sehr, sehr positiven Entwicklung“ und betonte stolz: „Wir sind wieder auf einem guten wirtschaftlichen Weg.“

Ein besonderes Highlight: 2023 konnte das Unternehmen auf zusätzliche Darlehen verzichten und sogar Schulden abbauen. Dies stärkte die Eigenkapitalquote, die aktuell bei 23,3 Prozent liegt. Ziel sei es, diesen Wert in den kommenden Jahren weiter zu erhöhen, denn, so Ziegler: „Wer Eigenkapital hat, der muss kein Fremdkapital aufnehmen.“

Positive Impulse durch Stromvertrieb

Eine entscheidende Rolle bei der wirtschaftlichen Erholung spielte der Stromvertrieb. Wie Ziegler berichtete, konnten die Gemeindewerke auch 2023 auf einen stabilen Kundenstamm bauen. Der Gewinn in diesem Bereich betrug beachtliche 1,5 Millionen Euro – ein deutlicher Anstieg gegenüber den knapp 500.000 Euro im Jahr 2022. Allerdings gibt es einen Wermutstropfen: Der Zuwachs ist teilweise auf Sondereffekte zurückzuführen. So wird mit Rückzahlungsverpflichtungen gerechnet, die unter anderem durch die staatliche Strompreisbremse entstehen könnten. Vorsorglich wurden hierfür 1,2 Millionen Euro eingeplant – laut Ziegler eine „sehr konservative Bewertung“.

Mögliche Rückzahlungen an den Staat

Sollte es tatsächlich zu Rückzahlungen an staatliche Stellen kommen, müssten diese Beträge in den kommenden Geschäftsjahren berücksichtigt werden. Das geprüfte Jahresergebnis 2023 bleibt davon jedoch unberührt.

Entlastung durch neue Kooperationen

Ein Lichtblick: Der geplante Anschluss der Hohenpeißenberger Abwasserkanalisation an die Peißenberger Kläranlage könnte die Gebührensteigerung zumindest im Abwasserbereich abfedern. Die Kosten würden dadurch auf eine größere Nutzerbasis verteilt.

Strategische Entscheidungen stärken Peißenberg

Ziegler betonte im Gemeinderat, dass die in den vergangenen Monaten getroffenen Entscheidungen weitreichende und nachhaltige Auswirkungen auf Peißenberg haben werden. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen:

Investitionen in die Wasserversorgung

Nach der Keimbelastung im Trinkwasser und dem daraufhin verhängten Abkochgebot wird das Wasser derzeit gechlort. Bis Sommer 2025 soll am Hochbehälter „Schweiber“ eine UV-Anlage installiert werden, um langfristig für Sicherheit zu sorgen. Diese Maßnahme sowie der Bau eines neuen Hochbehälters, der teurer als geplant wurde, verursachen erhebliche Kosten.

Herausforderungen bei Gebührenkalkulation

Steigende Investitionskosten, Inflation und höhere Personalausgaben führen dazu, dass die aktuelle Vierjahreskalkulation der Gebühren nicht mehr aufgeht. Gesetzlich sind die Gemeindewerke jedoch verpflichtet, den Trink- und Abwasserbereich kostenneutral zu führen. Gewinne dürfen nicht erzielt werden, und Verluste müssen ausgeglichen werden.

Daher könnten Gebührensteigerungen in beiden Bereichen erforderlich werden. Die neue Kalkulationsperiode soll von 2026 bis 2029 reichen, wobei geprüft wird, ob ein Zweijahresrhythmus sinnvoller wäre.

Gemeindewerke Peißenberg KU verabschieden Richard Eichberger nach 35 Jahren in den Ruhestand

Gemeindewerke Peißenberg KU verabschieden Richard Eichberger nach 35 Jahren in den Ruhestand

Facebook
WhatsApp
Telegram
Email
Print

Ein bewegender Moment für die Gemeindewerke Peißenberg KU: Nach beeindruckenden 35 Jahren Betriebszugehörigkeit wurde Richard Eichberger, genannt „Richie“, Fachangestellter für Bäderbetriebe, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsfeier bedankte sich Stefan Ziegler (Vorstand) und Karin Hosse (Leitung Gesundheits- und Bäderpark) herzlich bei Herrn Eichberger für sein jahrzehntelanges Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz für die Gemeindewerke in deren Rigi Rutsch’n (Freibad und Saunalandschaft). „Richard Eichberger hat in all den Jahren nicht nur mit seiner Fachkompetenz überzeugt, sondern auch mit seiner Umsicht und seinem verlässlichen Einsatz für die Badegäste und Kollegen“, betonte Karin Hosse.

Herr Eichberger begann seine Tätigkeit bei den Gemeindewerken Peißenberg am 01.04.1989 und prägte seitdem nachhaltig den Betrieb der Rigi Rutsch‘n. Sein Wissen und seine Erfahrung trugen maßgeblich dazu bei, dass die Rigi Rutsch‘n ein Ort der Erholung und Freude für rund 3 Millionen Besucherinnen und Besucher war.

Die Gemeindewerke Peißenberg KU danken Richard Eichberger für seine engagierte Arbeit und seinen geleisteten Beitrag zum Gemeinwohl.

Wir wünschen ihm von Herzen Gesundheit, Glück und viele schöne Momente im Ruhestand.

Stefan Ziegler und Karin Hosse verabschiedeten gemeinsam Richard Eichberger (Mitte) im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsfeier. Die Gemeindewerke überreichten ihm als Zeichen der Anerkennung ein Abschiedsgeschenk und wünschten ihm für seinen neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute.

Spenden statt Schenken – Weihnachtsspende 2024

Spenden statt Schenken - Weihnachtsspende 2024

Facebook
WhatsApp
Telegram
Email
Print

Wir, die Gemeindewerke Peißenberg KU haben in diesem Jahr eine besondere Entscheidung getroffen: Anstelle von Weihnachtsgeschenken für ihre Großkunden unterstützen wir mit einer Spende von 3.000,00 € die wertvolle Arbeit der Lebenshilfe Weilheim-Schongau e.V. Dies geschieht unter dem Motto „Spenden statt schenken“, einer Initiative, die auf breiten Zuspruch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindewerke stieß.

Mit der Spende möchten wir das Neubauprojekt der Lebenshilfe an der Bert-Schratzlseer-Straße in Peißenberg unterstützen. Der Betrag kann beispielsweise für besondere, hilfreiche oder zusätzliche Ausstattungen eingesetzt werden. Auch eine Verwendung für die Gartenbepflanzung oder Gartenmöblierung ist denkbar. In diesem Zusammenhang haben wir angeregt, im Sinne ihres Engagements für Nachhaltigkeit und Ökostrom, die Bepflanzung mit Bäumen oder Sträuchern vor Ort zu übernehmen.

„Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, dass die Lebenshilfe Weilheim-Schongau ihre bedeutende Arbeit für Menschen mit Behinderung in unserer Region fortsetzen kann“, erklärt Stefan Ziegler, Vorstand der Gemeindewerke Peißenberg KU. „Es ist uns wichtig, Projekte zu unterstützen, die unserer Gemeinschaft direkt zugutekommen und Nachhaltigkeit mit sozialem Engagement verbinden.“

Wir, die Gemeindewerke Peißenberg KU bedanken uns bei allen, die sich für das Gemeinwohl engagieren, und wünschen allen Menschen in der Region ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr.

Helmut Guggenmos (Vorstand, Lebenshilfe Weilheim-Schongau e.V.) zusammen mit Heimbewohnerin Gabriele Waldmann nahmen dankbar den Spendenscheck von Stefan Ziegler (Vorstand, Gemeindewerke Peißenberg KU) entgegen.

Die Gemeindewerke Peißenberg senken die Strompreise ab 2025

Die Gemeindewerke Peißenberg senken die Strompreise ab 2025

Facebook
WhatsApp
Telegram
Email
Print

Die Gemeindewerke Peißenberg KU senken ab dem 01.01.2025 die Preise für die Grundversorgung um 8,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Möglich wird dies durch sinkende Netzentgelte, geringere Risiken im Stromhandel und optimierte interne Abläufe. Diese Marktentwicklung wollen wir an unsere Kunden natürlich weitergeben und entlasten die betroffenen Haushalte spürbar. Besonders verdeutlicht dies unser Engagement für eine faire und transparente Energieversorgung.

Die Gemeindewerke Peißenberg KU senken ab dem 1. Januar 2025 die Strompreise in der Grundversorgung deutlich. Dank einer Stabilisierung des Energiemarktes wird der Preis um 8,5 Cent pro kWh gesenkt. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.000 kWh ergibt sich daraus eine jährliche Ersparnis von 227,40 Euro (brutto).

Hintergrund der Preissenkung:
Die Senkung der Grundversorgungspreise basiert auf drei Hauptfaktoren: 

  1. Sinkende Netzentgelte: Günstigere Nutzungskosten der Stromnetze werden vollständig an die Kunden weitergegeben.
  2. Stabilisierung der Marktbedingungen: Die reduzierte Volatilität auf den Energiemärkten senkt die Risiken im Stromhandel.
  3. Effizientere Strukturen: Interne Optimierungen bei den Gemeindewerken führen zu geringeren Kosten, die ebenfalls an die Verbraucher direkt weitergegeben werden.

Neue Preise im Überblick:

  • Grundversorgung (Eintarif): 39,50 Cent/kWh (vorher 48,00 Cent/kWh), Grundgebühr: 16,00 €/Monat (vorher 13,70 €/Monat).
  • Grundversorgung (Doppeltarif): HT 41,30 Cent/kWh, NT 35,60 Cent/kWh (vorher HT 49,80 Cent/kWh, NT 43,30 Cent/kWh), Grundgebühr: 16,00 €/Monat (vorher 13,70 €/Monat).

Ab dem 1. Januar 2025 tritt zudem der gesetzlich vorgeschriebene „Aufschlag für besondere Netznutzung“ in Höhe von 1,558 Cent/kWh in Kraft. Dieser ersetzt die bisherige §-19-StromNEV-Umlage und umfasst zusätzliche Regelungen zur Unterstützung besonders belasteter Netzbetreiber und Elektrolyseure.

Preisstabilität und neue Angebote
Die Preise außerhalb der Grundversorgung bleiben 2025 vorerst stabil. Die Gemeindewerke prüfen jedoch kontinuierlich mögliche Einsparpotenziale. Sollten sich Möglichkeiten einer Preissenkung ergeben, werden diese umgehend an dessen Kunden weitergeben. Derzeit werden intern Gespräche geführt um im Jahr 2025 ein neues Produkt mit einer Preisgarantie über das Jahr 2025 hinaus aufzulegen. Dies soll den Kunden zusätzliche Stabilität und die Senkung des Risikos bei den Stromkosten bieten.

Zudem wird 2025 ein dynamischer Tarif eingeführt, dessen Arbeitspreis an den Börsenpreis gekoppelt ist. Damit übernimmt der Verbraucher das Risiko stark schwankender Strompreise. Ein Mehrwert ist laut Verbraucherzentrale nur für Kunden mit zeitlich sehr flexiblen Verbräuchen zu erwarten.

Kundenservice im Fokus
Kunden, die mehr über die Änderungen erfahren oder alternative Tarife prüfen möchten, können sich jederzeit an unser Kundencenter wenden. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten Sie gerne telefonisch unter 08803 690-200 oder per E-Mail an kundencenter@peissenberg.de.

„Unser Ziel ist es, unseren Kunden auch in Zukunft eine faire, verlässliche und nachhaltige Energieversorgung anzubieten“, so Philipp Reichhart (Leiter Vertrieb & Shared Service der Gemeindewerke Peißenberg KU). Weitere Informationen zur Preisanpassung finden sich auf der Webseite www.gemeindewerke-peissenberg.de.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen