Die Therapiezentrum PRO GmbH, Tochterunternehmen der Gemeindewerke Peißenberg KU, wurde an die f+p GmbH, einem führenden Anbieter in den Bereichen Physio- und Ergotherapie mit ambulanter Rehabilitation aus Kempten übergeben. Ein langjähriger Mietvertrag wurde geschlossen.
Durch eine routinemäßige Trinkwasseruntersuchung ergab sich ein positiver Befund, dessen Ursprung höchstwahrscheinlich im Brunnen Burg nach Starkregen lag. Am 28. Juni 2024 wurde daraufhin die Chlorung des Ortsnetzes über Chlordosieranlagen aufgenommen. Parallel dazu begannen die Planungen und der Bau von vier UV-Anlagen. Zwei Anlagen wurden im Hochbehälter Schweiber errichtet, um die Zuläufe des Brunnens Burg und des Brunnens Ammerauen abzusichern. Zwei weitere Anlagen entstanden im Maschinenhaus an der Böbinger Straße zur Befüllung des Hochbehälters Buchen. Mitte Mai 2025 gingen alle vier UV-Anlagen in Betrieb. Anfang Juni 2025 wurde die Chlorung eingestellt und zurückgebaut.
In den vergangen 7 Monaten wurden mit einem Investitionsvolumen von 700.000 Euro der Ersatzneubau für die 2021 abgerissene, alte große Wasserrutsche getätigt, die Sprungturmanlage erneuert und als zusätzliche Attraktion eine sieben Meter hohe Wasserkletterwand errichtet. Am 14. Juni erfolgte die offizielle Eröffnung mit kirchlichem Segen in der Rigi Rutsch’n Peißenberg.
Die Gemeindewerke Peißenberg KU haben sich im Zuge der Erschließung des Neubaugebietes St. Brevin Ring dazu entschlossen, auch als Internetprovider in Peißenberg aktiv zu werden. Gemeinsam mit dem White-Label-Partner TeleData GmbH wurde zunächst ein Versorgungskonzept für das Neubaugebiet entwickelt, an das sich ein Konzept für einen flächendeckenden Ausbau in Peißenberg anschloss. Über die Rigi Net GmbH werden Internet, Fernsehen (IPTV) und Telefonie für Privat- und Geschäftskunden angeboten.
Im März 2021 wird mit dem Bau des neuen Hochbehälters Schweiber (Fassungsvermögen 2,2 Millionen Liter Wasser) begonnen. Der alte Hochbehälter (Fassungsvermögen 2 Millionen Liter Wasser) aus dem Jahr 1970 ist in schlechtem baulichem Zustand und erfüllt nicht mehr die vorgegebenen Hygienestandards. Der Neubau entsteht aufgrund der
Druckverhältnisse und kurzen Anschlusswegen direkt neben dem alten Hochbehälter (Baukosten 2,2 Millionen Euro) und wird im November 2022 in Betrieb genommen. Außerdem werden die Pumpleitung, die Versorgungsleitung vom Hochbehälter bis zum Verteilerschacht an der Thalacker-straße sowie die Grundablassleitung zum Michelsbach erneuert (Baukosten 1,54 Millionen Euro). Mit der Fertigstellung der Außenanlagen im August 2023 ist der Bau abgeschlossen.
Seit Oktober 2020 bieten die Gemeindewerke Peißenberg KU auch Erdgas an. Dies war nach der Beteiligung an der „Gasnetz Peißenberg GmbH & Co. KG“ die logische Konsequenz. Die Erweiterung des Portfolios war ein wichtiger Schritt als Partner vor Ort für eine umfassende Versorgung aus einer Hand. Denn auch die Wertschöpfung erfolgt nun in unserer Marktgemeinde. Die Bürger/Kunden können hier auf einen kompetenten Partner direkt vor der Haustüre bauen.
Innerhalb von 14 Monaten wurde das durch den Brand beschädigte Obergeschoss der Rigi Rutsch’n in Räume für die Therapiezentrum PRO GmbH umgewandelt, ein Tochterunternehmen der Gemeindewerke Peißenberg KU und der Krankenhaus Weilheim-Schongau GmbH. Mit dieser Tageseinrichtung für ambulante Rehabilitation wurde nicht nur eine einzigartige Konstellation geschaffen, sondern auch der Wandel vom „Freizeit- und Bäderpark Rigi Rutsch’n“ hin zum „Gesundheits- und Bäderpark Peißenberg“ vollzogen.
Die Gemeindewerke Peißenberg KU sind seit dem 01. Januar 2019 mit der ENB (Energienetz Bayern GmbH & Co. KG) an der „Gasnetz Peißenberg GmbH & Co. KG“ beteiligt. Beide Gesellschafter halten jeweils 50% der Anteile und entscheiden damit gemeinsam über die weiteren Entwicklungen des örtlichen Gasnetzes. Die kaufmännische Geschäftsführung haben die Gemeindewerke übernommen, die technische Betriebsführung liegt bei der ENB.
Die Gemeindewerke Peißenberg KU eröffnen ihre neuen Geschäftsräume im 2. Obergeschoss des „Rigi Centers Peißenberg“ an der Hauptstraße 116. Der Umzug hatte am 15. Januar begonnen. Bis dahin waren die Gemeindewerke Peißenberg KU, einschließlich des Kundencenters, in acht Büros im Rathaus untergebracht. Aufgrund der Raumnot musste eine
alternative Lösung gefunden werden. Im „Rigi Center“ stehen den Gemeindewerken nun 740 m² Fläche zur Verfügung. Mit 14 Büros, Tagungs- und Besprechungsräumen sowie Diskretionszonen für die Kundenbetreuung wurde ein Ambiente geschaffen, das den Gemeindewerken einen angemessenen und repräsentativen Auftritt ermöglicht.
Gegen 14:00 Uhr brach ein Großbrand im Obergeschoss der Rigi Rutsch’n aus. Das komplette Restaurant fiel den Flammen zum Opfer. Insgesamt 175 Feuerwehrkräfte aus den Landkreisen Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen rückten aus, um den Brand zu bekämpfen. Das Feuer in den Räumen des Obergeschosses konnten die Feuerwehrleute relativ schnell unter Kontrolle bringen. Als großes Problem erwiesen sich jedoch Brandherde im Dach, das mit Eternitplatten gedeckt und aus mehreren Schichten aufgebaut war. Immer wieder flammten neue Feuerstellen auf dem Dach auf. Wasser zum Löschen wurde zum Teil aus den Außenbecken des Schwimmbades entnommen. Trotz intensiver Bemühungen waren die Glutnester im Dach kaum zu bekämpfen. Am Abend kam schließlich ein Spezialkran zum Einsatz, mit dem das Dach abgetragen wurde. Verletzt wurde niemand.
Das bestehende 6 kV-Leitungsnetz hat seit Jahren seine Leistungsgrenze erreicht und wird auf ein zeitgemäßes 20 kV Leitungsnetz umgerüstet. Nach vielen Jahren Planungen und vorbereitenden Arbeiten findet innerhalb eines Jahres die Umstellung aller Trafostationen statt.
Es gab Überlegungen, die Gemeindewerke Peißenberg KU in den ehemaligen BHS-Büroturm an der Bergwerkstraße in Peißenberg umzusiedeln. Doch der Personalrat lehnte dies ab, da die Mitarbeiter die organisatorische Verzahnung mit der Marktverwaltung im Rathaus, in dem sich die Geschäftsräume der Gemeindewerke befinden, nicht aufgeben wollten.
In den Jahren 2005 - 2007 wurde die Kläranlage mit einem Investitionsvolumen von 8 Millionen Euro ertüchtigt und mit modernen Klärverfahren ausgestattet, die der Ammer und dem Ammersee sowie den dortigen Fischbeständen und einem "gesunden" Grundwasserhaushalt zugutekommen.
Die Gemeindewerke Peißenberg KU wurden offiziell in den Status eines Kommunalunternehmens überführt – einer rechtlich eigenständigen Organisation, die im Auftrag der Marktgemeinde Peißenberg öffentliche Aufgaben und Dienstleistungen erfüllt und durch ihre flexible Rechtsform effizient und zukunftsorientiert agieren kann. 2005 | In den Jahren 2005 – 2007.
Freibad, Hallenbad und Sauna nahmen ihren offiziellen Betrieb auf. 1983, rund ein Jahr nach der Eröffnung, konnte in der Rigi Rutsch’n bereits der 100.000. Gast begrüßt werden.
Einen Monat vor der offiziellen Einweihung eröffnete das Restaurant ‚Rigi Rutsch’n‘.
Der durchschnittliche Wasserverbrauch pro Einwohner lag bei etwa 200 Litern pro Tag, einschließlich des Verbrauchs durch Großverbraucher wie Fabriken, Gärtnereien und der Brauerei (zur Herstellung von 1 Liter Bier werden etwa 7 Liter Wasser benötigt). Der Spitzenverbrauch belief sich auf 1,4 Millionen Liter pro Tag. Die Gesamtlänge aller Wasserrohrleitungen betrug 87 km, davon entfielen 60 km auf die Hauptrohrleitungen. Nach der Erschließung des Baugebiets „Wörth-Zentrum“ und des Gebiets zwischen
Schongauer und Böbinger Straße wird die Gesamtlänge der Wasserrohrleitungen etwa 90 km betragen, während die Länge der Hauptrohrleitungen auf etwa 62 km anwachsen wird. Die Reinheit des Wassers wird gemäß der Trinkwasserverordnung alle drei Wochen von einem bakteriologischen Institut in München überprüft. Die Härte des Peißenberger Wassers liegt bei 14,9 dH (deutsche Härtegrade) und gehört damit zum „Härtebereich 3“ (nach dem Waschmittelgesetz). Diese Information ist für den Haushalt von Bedeutung, da die Wasserhärte die Dosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln beeinflusst. Die entsprechenden Dosierungsempfehlungen für die jeweiligen Härtebereiche sind auf jeder Waschmittelpackung abgedruckt.
Die Länge der Stromleitungen betrug zu diesem Zeitpunkt 128 Kilometer, mit insgesamt 41 Trafostationen. Die Stromabgabe an die Verbraucher belief sich auf 28,7 Millionen Kilowattstunden, gemessen durch 4.865 Zähler. Der Preis für eine Kilowattstunde lag bei 17,5 Pfennig (Haushalts- und Gewerbetarif). Nach der Erschließung des Baugebiets „Wörth-Zentrum“ und des Areals zwischen Schongauer und Böbinger Straße wird die Länge der Stromversorgungsleitungen voraussichtlich auf etwa 130 km anwachsen. Die „Gemeindewerke Peißenberg“ beziehen ihren Strom vom Peißenberger Kraftwerk, das unter der Firmenbezeichnung „Peißenberger Kraftwerksgesellschaft mit beschränkter Haftung, Sitz Peißenberg“ (PKG) als Tochtergesellschaft der Isar-Amper-Werke und der Lech-Werke firmiert.
Die Marktgemeinde Peißenberg begann, Wasser aus den Raffelbach-Quellen an den Ortsteil Hahnenbühel der Stadt Weilheim zu liefern. Von den ursprünglich 9 Litern Wasser pro Sekunde, die diese Quellen kontinuierlich liefern, wird derzeit etwa 1 Liter pro Sekunde nach Hahnenbühel abgegeben. Die Wasserleitung zweigt unterhalb der Steigung in Richtung Moosmühle ab und verläuft weiter zum „Hahnenbühel“. Die verbleibende Wassermenge von etwa 8 Litern pro Sekunde fließt entlang der Fendter Straße nach Peißenberg und wird dort in der Ludwigstraße in das allgemeine Wasserleitungsnetz eingespeist. Im Rathaus, im Büro der „Gemeindewerke Peißenberg“, die neben der Wasserversorgung auch für die Stromversorgung von Peißenberg zuständig sind, befindet sich eine Kontrollstation zur Überwachung der ordnungsgemäßen Funktion der Wasserversorgung.
Nach 13 Monaten Bauzeit fand am 30. April 1981 der Hebauf der Rigi Rutsch‘n statt.
Am 14. Februar 1980 erfolgte die Vergabe der Bauarbeiten in der Marktgemeinderatssitzung, im selben Jahr begann der Bau der Rigi Rutsch‘n – bis dahin das größte Projekt der Marktgemeinde, auf einer Wiese, auf der bereits ein Pumpenhaus für Trinkwasser stand. Altbürgermeister Matthias Führler († 28.02.2022) war einer der großen Förderer des Bades, das sich zu einer der beliebtesten Freizeiteinrichtungen im Pfaffenwinkel entwickelte. Der Name ‚Rigi Rutsch’n‘ weist sowohl auf den ‚Bayerischen Rigi‘ hin, den Hohen Peißenberg, als auch auf die damalige Super-Wasserrutsche im neuen Freibad.
Die Verbrauchserfassung wurde auf eine jährliche Zählerablesung umgestellt.
Zu diesem Zeitpunkt erstreckten sich über 100 km Stromversorgungsleitungen. Die Stromabgabe an die Verbraucher betrug in diesem Jahr 22 Millionen Kilowattstunden. (Die Kilowattstunde, kWh, ist die Maßeinheit für elektrische Arbeit; sie entspricht der Arbeit, die von einem Kilowatt = 1.000 Watt in einer Stunde geleistet wird.) Der Preis für eine Kilowattstunde lag 1977 bei 13,5 Pfennig (Haushalts- und Gewerbetarif).
Im Jahr 1972 konnte dann eine nach dem damaligen Stand der Technik moderne mechanisch-biologische Kläranlage mit hervorragender Reinigungsleistung in Betrieb genommen werden. Mittlerweile sind mehr als 96 % der Einwohner der Marktgemeinde Peißenberg an die zentrale Kläranlage angeschlossen.
vollzog die Marktgemeinde Peißenberg einen erfolgreichen Wandel von der traditionellen Bergbaugemeinde zu einem modern geprägten Ort, in dem sich große Unternehmen ansiedelten, um unter anderem für die ehemaligen Bergleute eine neue Arbeitsperspektive zu schaffen. Mit der Zeit wurde der Ruf nach einem attraktiven Freizeitangebot laut, vor allem nach einem beheizten Freibad. Beweggründe wie die Förderung des Fremdenverkehrs, des Freizeitwerts sowie des Wirtschaftslebens – aber vor allem 2.500 inder und Jugendliche – ließen ein solches beheiztes Freibad immer wünschenswerter erscheinen. Der damalige Marktgemeinderat fasste nach intensiven Überlegungen den Entschluss, Informationen einzuholen und Rücklagen für dieses Projekt zu bilden. Die veranschlagten Kosten für das Freibad mit Hallenbad und kleiner Saunalandschaft beliefen sich auf 12 Millionen DM.
Mit dem Abschluss der Kohleförderung im Peißenberger Bergwerk endet eine Ära des industriellen Abbaus.
Der neue Hochbehälter (Baukosten: 1,2 Millionen DM) wurde unterhalb von St. Michael, hinter dem Schweiberhof, errichtet. Dieser Behälter bietet Platz für 2 Millionen Liter Wasser. Der Höhenunterschied zwischen der Pumpstation an der Böbinger-Ammerbrücke und dem Hochbehälter beträgt 85 Meter. Mit der Inbetriebnahme der Wasserförderungsanlage an der Böbinger-Ammerbrücke im Jahr 1959 konnte der Wasserbezug sowohl vom Kohlenbergwerk als auch vom Grund der Familie Günther bzw. Zerhoch, genauer gesagt von der Engel-Quelle am Ostabhang des Hohen Peißenbergs, wieder eingestellt werden.
Der Aufsichtsrat der BHS beschließt die Stilllegung des Peißenberger Bergwerks. Die Belegschaft wird am folgenden Tag informiert. Die Jahresförderung liegt bei 834.000 Tonnen.
Der Ziegelmeier-Schacht erreicht die 1.200-Meter-Sohle, bei einer Arbeitstemperatur von circa 40°C in dieser Tiefe. Die Jahresförderung beträgt etwa 730.000 Tonnen bei 2.100 Beschäftigten.
Bereits Ende der 50er Jahre wurde durch die Erstellung eines Gesamtkanalisationskonzeptes ein wichtiger Schritt getan, die ordnungsgemäße Abwasserbeseitigung innerhalb der Marktgemeinde Peißenberg zu regeln. Mit dem Bau der Kanalisation und den ersten Hauptsammlern wurde im Jahr 1962 begonnen.
Ein 40-MW-Blockkraftwerk zur Stromerzeugung wird in Betrieb genommen. Die erzeugte Energie wird über eine 110-kV-Leitung an die Lech-Elektrizitätswerke Augsburg geliefert.
Eine neue Wasserförderungsanlage, bestehend aus zwei Tiefbrunnen an der Böbinger Straße bei der Ammerbrücke, wird in Betrieb genommen. Die Pumpleistung beträgt zunächst etwa 40 Liter pro Sekunde. Bis 1982 wird die Anlage durch den Einsatz von drei Elektromotorpumpen verteilt auf drei Tiefbrunnen mit einer Tiefe von 18 bis 20 Metern erweitert, sodass nun bis zu 100 Liter Wasser pro Sekunde gefördert werden können. Das Wasser wird über eine 3 km lange Leitung mit einem Durchmesser von 30 cm zur Wasserreserve in den 1970 erbauten Hochbehälter geleitet.
Das Kraftwerk wird an das öffentliche Stromnetz angeschlossen, indem eine 50-kV-Freileitung gebaut wird.
Der Ziegelmeier-Schacht erreicht die 1.000-Meter-Sohle. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigt das Bergwerk etwa 3.100 Mitarbeiter, und die Jahresförderung liegt bei 780.000 Tonnen Kohle.
Noch vor der Währungsreform am 20. Juni wurde mit einem Aufwand von 90.000 Reichsmark eine umfassende Erweiterung der Wasserleitungsanlage durchgeführt, durch die auch der Wassermangel in höher gelegenen und weiter entfernten Anwesen behoben wurde. Doch die bisherige Wassermenge reichte schon bald wieder nicht aus. Ein Bergrutsch in Paterzell im Jahr 1955, der das dortige Quellgebiet betraf, gab schließlich den entscheidenden Impuls, ein weiteres Quellgebiet zu erschließen.
Zum ersten Mal wird „Gemeindewerke Peißenberg Elektrizitäts- und Wasserversorgung, gez. Werkleiter“ vermerkt.
reichte auch die 1929 verstärkte Wassermenge nicht mehr aus. und man begann auch noch Wasser von einem Brunnen auf dem Gelände des Bergwerkes zu beziehen.
Besetzung des Bergwerks durch die Amerikaner im Mai; Förderung wird für circa vier Tage eingestellt. Wiederbelebung des Betriebs mit Unterstützung des Marshall-Plans.
unterzeichnet bei den „Eigenbetrieben der Marktgemeinde Peißenberg“ der Bürgermeister und Werkleiter Beyerlein.
unterzeichnet „Betriebsleitung der Eigenbetriebe“.
Lautet die Bezeichnung „Versorgungsbetriebe der Marktgemeinde Peißenberg“. Ab Mitte 1941 ist als Absender „Eigenbetriebe der Marktgemeinde Peißenberg Elektrizitäts- u. Wasserversorgung“ angegeben. Als Verantwortlicher zeichnete der Erste Bürgermeister.
Gründung der "Gemeindewerke Peißenberg" zur Übernahme der Strom- und Wasserversorgung.
aber reichte die erschlossene Wassermenge schon nicht mehr aus, und so wurde vom Grund der Familie Günther in der damaligen Gemeinde Ammerhöfe (PI. Nr. 984) ein Recht zum Wasserbezug erworben.
Einstellung der Kohleförderung am Unterbau.
Umwandlung der staatlichen "Berg-, Hütten- und Salzwerke" in die "Bayerische Berg-, Hütten- und Salzwerke AG".
wurde mit dem Einbau von Wasserzählern begonnen. Bis dahin hatte man die Wasserverbrauchsgebühren nach der Kopfzahl der Hausbewohner und nach dem Viehbestand berechnet.
Erwarb die Marktgemeinde das Stromverteilungsnetz und übernahm die Verteilung des Stroms selbst.
Zwei schwere Kohlenstaubexplosionen am 13. und 15. Dezember fordern 15 Todesopfer.
Ab dem 01. Dezember war die Wasserversorgungsanlage betriebsbereit. An den Bauarbeiten waren auch französische Kriegsgefangene beteiligt. Ihre Lagerbaracke auf dem Guggenberg (siehe Abb. 31 im Bildband Peißenberg in alten Ansichten) brannte am 10. Mai 1916 nieder. Besonders engagiert hatte sich für den Bau der Wasserleitung der damalige Zweite Bürgermeister Oskar Dietlmeier. Die Quellfassung in Paterzell liefert bis heute Wasser mit einer konstanten Ergiebigkeit von 9 Litern pro Sekunde.
Errichtung der ersten Kraftwerksanlagen. Bis 1955 blieb das Bergwerk energieautark.
Erste Kohleförderung aus dem Hauptschacht, später als Ziegelmeier-Schacht bekannt, in einer Tiefe von 370 Metern. Die Jahresförderung betrug rund 220.000 Tonnen, beschäftigt waren etwa 1.000 Arbeiter.
Die Bauarbeiten begannen: Zunächst wurde die Quellfassung der Raffelbachquellen in Paterzell errichtet. Anschließend folgte der Bau einer 8 km langen Wasserleitung (Rohrdurchmesser: 12,5 cm) bis zum Ortsteil Sulz sowie eines Hochbehälters mit einem Fassungsvermögen von 400.000 Litern. Dieser Hochbehälter ist heute nicht mehr in Betrieb.
Ursprünglich entnahmen die Dorfbewohner ihr Wasser aus Einzelbrunnen oder einer Quelle. Als dies nicht mehr ausreichte, entschloss man sich zum Bau einer gemeindlichen Wasserversorgungsanlage. Um 1900 schätzte man den täglichen Wasserbedarf auf 218.000 Liter, verteilt auf 3.000 Einwohner in 360 Wohngebäuden sowie einen Viehbestand von 110 Pferden und 1.250 Stück Großvieh. Trotz heftiger Gegenstimmen wurde in einer Interessensversammlung am 03. Oktober 1909 der Bau der Anlage beschlossen.
Eine Münchner Elektrofirma baut das Stromverteilungsnetz in Peißenberg auf. Der Strom wird vom Kohlebergwerk geliefert.
Die Gemeinde beschließt, die elektrische Beleuchtung durch eine Privatfirma einführen zu lassen.
Nach der Erschließung der Schächte im Unterbau steigt die Fördermenge auf etwa 100.000 Tonnen.
In der Gemeinde Peißenberg wird der Tiefstollen eröffnet, wodurch ein Kohlevorrat von etwa 1,5 Millionen Tonnen erschlossen wird. Die Jahresförderung erreicht 11.000 Tonnen, bei rund 200 Beschäftigten.
Die Jahresfördermenge steigt bei 50 Beschäftigten auf etwa 2.500 Tonnen.
Start der planmäßigen Kohleförderung im 432 Meter langen Hauptstollen mit einer Jahresfördermenge von etwa 700 Tonnen.
Beginn des staatlichen Kohlebergbaus mit dem Anschlagen des Hauptstollens im Brandachfeld der Gemeinde Hohenpeißenberg.
Am Tobiasstollen wird eine Jahresfördermenge von etwa 360 Tonnen erreicht. Aufgrund der Napoleonischen Kriege kommt es jedoch zu Absatzproblemen, die zur Einstellung der Förderung führen.
Der Augsburger Hans Maier nimmt den Kohleabbau auf.
Ein Bauernjunge entdeckt oberflächennahe Kohleflöze auf der Südseite des Hohenpeißenbergs.
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Montag: Termine nach Vereinbarung
Dienstag – Donnerstag: 08:30 – 12:30 Uhr,
nachmittags Termine nach Vereinbarung
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