Energie sparen lohnt sich – für die Umwelt und für Ihren Geldbeutel. Schon kleine Änderungen im Alltag können den Verbrauch deutlich reduzieren. Auf dieser Seite finden Sie praktische Tipps, mit denen Sie zu Hause Energie sparen können, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.
Hinweis: Die folgenden Tipps bieten Ihnen allgemeine Empfehlungen zum Energiesparen im Haushalt. Alle Inhalte wurden sorgfältig zusammengestellt, dennoch übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit oder Aktualität.
Die Informationen zum Stromverbrauch und zu Einsparmöglichkeiten basieren unter anderem auf öffentlich zugänglichen Quellen wie Energieagenturen, Verbraucherportalen sowie Energieversorgern (z. B. BDEW, Stromspiegel und co2online).
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenVerwenden Sie beim Kochen immer einen Deckel, der genau auf Ihren Topf passt und verwenden Sie eine zur Größe des Topfes passende Herdplatte. Damit können Sie den Energieverbrauch beim Kochen um die Hälfte senken. Im Jahr können auf diese Weise fast 40 kg CO2 und 20,00 Euro eingespart werden.
Ein Wasserkocher ist für das Erhitzen von Wasser effizienter als der Elektroherd, weil weniger Abwärme freigesetzt wird. Das gilt vor allem für kleinere Mengen. Kochen Sie mehr Wasser als nötig, steigt nicht nur der Energiebedarf, sondern auch Ihr CO2-Ausstoß unnötig. Wird jeden Tag ein Liter zu viel zum Kochen gebracht, verursacht das im Jahr 24 Kilogramm CO2. Durchschnittlich 10,00 Euro können Sie pro Jahr sparen, wenn Sie beim Wasserkocher auf die richtige Füllmenge achten.
Die wenigsten Gerichte müssen wirklich in einen bereits vorgewärmten Backofen. In aller Regel reicht es aus, den Backofen erst anzuschalten, wenn Auflauf, Pizza oder Kuchen hineinkommen. Die Garzeiten sind dann je nach Backofen zwar verschieden und etwas länger als in den Rezepten oder auf den Verpackungen von Fertigprodukten angegeben ist. Dafür wird die eingesetzte Energie jedoch effizient genutzt. Der Backofen und übrigens auch Elektroherdplatten können oft schon einige Minuten vor dem Ende der Garzeit abgestellt werden, weil die Restwärme zum Fertiggaren oder -backen ausreicht.
Gefriertruhen und Gefrierschränke oder Zweitkühlschränke im Keller laufen in der Regel das ganze Jahr über, sind aber vielleicht entbehrlich. Oft sind gerade dort völlig veraltete oder überdimensionierte Geräte im Einsatz, die unbemerkt große Beiträge zur hohen Stromrechnung leisten.
Hier lohnt es sich, den eigenen Bedarf an Kühl- und Gefriermöglichkeiten zu hinterfragen und die Geräte gegebenenfalls abzuschalten oder gleich fachgerecht entsorgen zu lassen. Mit dem Abschalten einer alten überdimensionierten Gefriertruhe kann man im Jahr bis zu 600 Kilowattstunden Strom sparen – das entspricht fast 176,00 Euro.
Jedes Mal, wenn die Kühlschranktür aufgeht, entweicht Kälte. Für deren Kompensation braucht der Kühlschrank viel Energie. Das ausgiebige Betrachten des Kühlschrank-Inhalts verursacht nicht nur unnötige Kosten, sondern belastet zudem das Klima. In einem Durchschnittshaushalt entstehen durch offen stehende Kühlschranktüren jährlich etwa 15 Kilogramm unnötiges CO2. Auf der Stromrechnung schlägt das mit etwa 7,00 Euro im Jahr zu Buche.
Kühl- und Gefrierschränke sind die Dauerbrenner unter den Haushaltsgeräten – und im ungünstigsten Fall für ein Viertel Ihres Stromverbrauchs verantwortlich. Das Stromspar-Potenzial ist hier also besonders groß. Ein modernes Gerät der Energieeffizienzklasse A+++ verbraucht im Vergleich zu seinen älteren Kollegen bis zu 50 % weniger Strom. Wenn Sie sich einen neuen Kühlschrank anschaffen wollen, sollten Sie also unbedingt auf die im Energielabel ausgewiesene Energieeffizienz achten. Zum Vergleich: Beim Ersatz eines etwa 15 Jahre alten Kühlschranks durch ein Modell der Klasse A+++ sparen Sie pro Jahr 240 kWh und 70,00 Euro. Häufig rentiert sich daher sogar der Ersatz eines noch funktionierenden Geräts bereits nach wenigen Jahren.
Auch in Anbetracht der gesamten Umweltbilanz lohnt sich der Austausch eines sehr ineffizienten Kühlgeräts: Der deutlich geringere Stromverbrauch eines modernen Kühlschranks gleicht laut Öko-Institut nach etwa fünf Jahren die Umweltbelastungen durch die Herstellung wieder aus.
Ein leichter Reifansatz an den Innenwänden der Kühl- und Gefriergeräte ist ganz normal. Wird der Reif dicker oder bildet sich eine Eisschicht, erhöht sich der Stromverbrauch. In diesem Fall sollte man das Gerät abtauen. Der Dauerbetrieb eines durchschnittlichen vergletscherten Kühlgeräts verursacht zusätzlich 25 kg CO2 und lässt anderswo dafür echte Gletscher schmelzen. Eine Vereisung von 5 Millimetern erhöht den Stromverbrauch eines Kühlschranks um etwa 30 %. Das macht selbst bei einem modernen Gerät der Klasse A+++ fast 15,00 Euro im Jahr aus.
Die meiste Energie von Waschmaschinen (und auch Spülmaschinen) wird für das Erwärmen des Wassers aufgewandt. Das erklärt, warum Eco-Programme trotz der längeren Laufzeit weniger Energie verbrauchen: Das Wasser wird deutlich weniger erwärmt, als bei kürzeren Programmen – und es wird insgesamt sogar weniger Wasser verbraucht. Stattdessen erhalten Wasser und Reinigungsmittel mehr Zeit zum Einwirken – und längeres Schleudern durch Wasch- und Spülwasser sorgt für hygienisch saubere Wäsche. Im Vergleich zu anderen, längeren Programmen können Sie jährlich 25,00 Euro und 50 kg CO2 sparen, wenn Sie konsequent auf das Öko-Programm setzen. Alle drei Monate sollen Sie die Maschine allerdings bei 90 °C heiß durchlaufen lassen (zum Beispiel mit Bettwäsche), um Keime abzutöten.
Vorwäsche ist überflüssig. Vor allem bei Textilien wie Bettwäsche oder Handtüchern sind die Verschmutzungen in den wenigsten Fällen so stark, dass vor der Hauptwäsche noch die Vorwäsche laufen muss. Wenn Sie darauf verzichten, wird Ihre Wäsche trotzdem sauber, aber die Mengen an Strom, CO2 und Geld verringern sich: Waschen ohne Vorwäsche vermeidet bei drei Waschgängen in der Woche 15 Kilogramm CO2 und spart 7,00 Euro im Jahr.
Moderne Waschmaschinen bekommen die Wäsche nicht nur ohne Vorwäsche, sondern meist auch mit weniger heißem Wasser sauber. Das spart Energie, denn mehr als drei Viertel der Energie eines Waschgangs werden für das Erhitzen des Wassers benötigt. Wenn Sie pro Woche zwei Waschgänge bei 30 °C statt bei 60 °C laufen lassen, können Sie Stromkosten in Höhe von bis zu 35,00 Euro sparen.
Viele Wasch- und Spülmaschinen können auch direkt an die Warmwasserversorgung angeschlossen werden. Gerade bei kurzen Warmwasserleitungen und besonders energieeffizienter Warmwasserbereitung mit einer Solarthermieanlage lohnt sich diese Maßnahme: Es werden pro Jahr 60 kg weniger CO2 ausgestoßen. Benutzen Sie Gas zur Warmwassererhitzung, können Sie bis zu 25 % der Stromkosten bei jedem Waschgang einsparen – das sind jährlich etwa 30,00 Euro.
Egal wie oft Sie die Waschmaschine verwenden: Es ist immer energiesparender, die Wäsche auf einem Wäscheständer, einer Wäscheleine oder einer Wäschespinne statt im Trockner zu trocknen. Bis zu 120 kg CO2 stößt ein Trockner im Laufe des Jahres aus – für etwas, das die Luft klimaneutral für Sie erledigen kann. Durch den Verzicht auf einen Wäschetrockner sparen Sie zudem Stromkosten in Höhe von rund 60,00 Euro pro Jahr. Das ist genug, um einen neuen Wäscheständer oder eine Wäscheleine zu kaufen.
Geht es einmal partout nicht ohne Wäschetrockner, dann achten Sie auf die Effizienzklasse A+++, zuvor gut geschleuderte Wäsche und eine volle Beladung der Maschine. Moderne Wäschetrockner mit Wärmepumpen-Technologie brauchen nur halb so viel Energie wie herkömmliche Trockner.
Was für die Menge an Warmwasser gilt, gilt auch für die Temperatur: Je weniger oder niedriger, desto besser. Für das warme Wasser in Bad und Küche reichen 60 °C vollkommen aus. Zum Vergleich: Heißes Badewasser ist in der Regel nur etwa 40 °C warm. Auf diese Weise kann der Stromverbrauch um etwa zehn Prozent verringert werden. Ein weiterer Vorteil der reduzierten Temperatur: Das Gerät verkalkt weniger schnell.
Warum dann die Temperatur nicht gleich auf 40 °C senken? Vorsicht: Um das Risiko von gesundheitsgefährdenden Legionellenauszuschließen, sollte die Temperatur nicht dauerhaft unter 60 °C gesenkt werden.
Nicht nur Mehrfamilienhäuser, sondern auch große Einfamilienhäuser mit Zentralheizungen haben oft Zirkulationsleitungen für Warmwasser: Eine Zirkulationspumpe lässt das heiße Wasser zwischen dem Heizkessel und den Zapfstellen zirkulieren. Das sorgt dafür, dass aus Dusche und Wasserhahn sofort heißes Wasser kommt. Dieser Komfort verbraucht allerdings rund um die Uhr Strom und Heizenergie. Per Zeitschaltuhr lässt sich die Zirkulationspumpe auf den individuellen Tagesablauf anpassen. Damit sie nur dann arbeitet, wenn auch tatsächlich warmes Wasser verbraucht wird.
Wenn Sie in einem Ein- bis Zweifamilienhaus leben, sollten Sie die Warmwasserzirkulation von einem Fachbetrieb ganz stilllegen lassen. Der Komfortverlust durch diese Umrüstung ist sehr gering: Es dauert lediglich etwas länger, bis das warme Wasser fließt. Die Energie- und Kostenersparnis ist hingegen hoch: Ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus kann mit dieser Maßnahme pro Jahr rund 160,00 Euro sparen.
Wer sein Wasser mit Strom erhitzt, sollte ganz einfach eines tun: weniger warmes Wasser verbrauchen. Dabei helfen Durchflussbegrenzer in Bad und Küche:
Wenn das Wasser in Ihrem Haus zentral erwärmt wird, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ein großes Stromspar-Potenzial im Heizungskeller liegt. Denn: Vier von fünf Heizungspumpen sind veraltet und verbrauchen unnötig viel Strom.
Zunächst einmal sollten Sie prüfen, ob Sie die Leistung ihrer Heizungspumpe auf eine niedrigere Stufe einstellen können. In der Regel transportiert die Umwälzpumpe auch mit niedriger eingestellter Leistung noch genügend heißes Wasser vom Heizkessel zu den Heizkörpern. Falls dort nicht mehr ausreichend Wärme ankommt, kann man die nächsthöhere Leistungsstufe ausprobieren. Ältere Pumpen arbeiten übrigens oft auch in den Sommermonaten – dann sollte man Heizung und Pumpe ganz abschalten.
Wenn Ihre Pumpe bereits in die Jahre gekommen ist, sollten Sie mit einer Modernisierung oder dem Austausch nicht warten, bis die Pumpe den Geist aufgegeben hat. Moderne, hocheffiziente Pumpen verbrauchen 70 bis 80 % weniger Strom als alte Pumpen und rechnen sich daher bereits innerhalb weniger Jahre. In einem durchschnittlichen 3-Personen-Haushalt spart eine neue und hocheffiziente Umwälzpumpe bis zu 105,00 Euro im Jahr im Vergleich zu einem alten Modell.
Eine Art der Warmwasseraufbereitung, die viel Strom verbraucht, ist die Bereitstellung durch einen Warmwasserspeicher. Das Wasser wird auf eine voreingestellte Temperatur erhitzt und dann in einem Speicher für den Abruf zwischengespeichert. Dabei wird das Wasser auf Temperatur gehalten – auch, wenn der Warmwasserhahn den ganzen Tag still steht. Auf diese Weise wird viel unnötig Energie verbraucht und CO2 verursacht.
Gerade dort, wo selten oder eigentlich gar kein Warmwasser benötigt wird – zum Beispiel im Gäste-WC, in der Garage oder im Haushaltsraum – sollte der Speicher abgestellt werden. Beim Händewaschen zum Beispiel kommt es nicht auf die Wassertemperatur an. Vor allem wenn noch alte Untertischgeräte zur Warmwasserspeicherung angebracht sind, ist es sinnvoll, den Bedarf an heißem Wasser genau zu prüfen: Wie oft und zu welchen Zeiten wird überhaupt Warmwasser benötigt? Dann können Zeitschaltuhren oder ein Thermo-Stop eingesetzt werden. Auf diese Weise können Sie im Jahr Stromkosten in Höhe von 22,00 Euro sparen.
Wo die Möglichkeit besteht, sollten Sie Warmwasserspeicher gegen elektronisch geregelte Durchlauferhitzer austauschen. Durchlauferhitzer erwärmen das Wasser nur dann, wenn es wirklich gebraucht wird und sind daher energieeffizienter als die häufig heizenden Speicher.
Wie sieht es bei Ihnen aus: Surfen oder arbeiten Sie eher am Desktop-PC oder mit einem Laptop? Für Ihre Klimabilanz wäre letzteres in jedem Fall günstiger. Um eine möglichst lange Akku-Laufzeit zu gewährleisten, brauchen Laptops nämlich viel weniger Energie – bis zu 130 Kilogramm CO2 vermeiden sie jährlich gegenüber ihren großen Brüdern. Ein Multimedia-PC verbraucht im normalen Betrieb 200 Watt und mehr, ein Laptop mit vergleichbarer Ausstattung und Leistung kommt hingegen mit nur 30 Watt aus.
Gut für den Geldbeutel: 65,00 Euro können Sie im Jahr sparen, wenn Sie auf einen praktischen Laptop umsteigen. Ein Tablet oder Handy verbraucht noch weniger Strom: Die Stromkosten für neue Geräte belaufen sich auf wenige Euro pro Jahr. Ein iPad 1, welches jeden zweiten Tag geladen wird, verursacht Stromkosten von weniger als 2,00 Euro im Jahr.
Zugegeben: Klimaanlagen können an richtig heißen Tagen ein echter Genuss sein. Dem Klima schaden sie jedoch: 70 kg CO2 stößt eine Klimaanlage aus, wenn sie an 30 Tagen im Jahr acht Stunden läuft. Und: Klimaanlagen sind wahre Stromfresser. Rund 35,00 Euro für Stromkosten können Sie im Jahr sparen, wenn Sie auf die Klimaanlage verzichten. Das Geld für Erkältungsmittel sparen Sie auch noch: Durch die großen Temperaturunterschiede zwischen draußen und drinnen verursacht der Betrieb einer Klimaanlage nicht selten Schnupfen und trocknet außerdem die Schleimhäute aus.
Große Kühlgeräte verleiten nicht nur dazu, zu viel einzukaufen. Sie benötigen auch mehr Strom als kleinere Geräte. Das macht sich gerade bei Geräten wie Kühlschränken bemerkbar, die rund ums Jahr in Betrieb sind.
Daher ist es ratsam, ein Gerät zu kaufen, dessen Nutzinhalt dem Bedarf entspricht. Für Ein- und Zwei-Personen-Haushalte reichen meist 100 bis 160 Liter. Für jede weitere Person sollten Sie mit etwa 50 Litern zusätzlich rechnen. Bei Gefriergeräten beträgt die empfohlene Größe ungefähr 20 bis 30 Liter pro Person, wenn man nur wenig auf Vorrat einfriert. Für große Vorratsmengen kann man pro Person rund 80 bis 100 Liter Nutzinhalt annehmen.
Auch bei Waschmaschinen kann man durch die Wahl einer geeigneten Trommelgröße Energie, Waschmittel und Wasser sparen. Um möglichst immer mit voller Beladung waschen zu können, reicht in den meisten Haushalten ein Fassungsvolumen von 5 bis 6 Kilogramm Wäsche meist aus. Für größere Haushalte eignen sich Geräte für bis zu 7 Kilogramm.
Wussten Sie, dass vermeintlich ausgeschaltete Geräte in Ihrem Haushalt für durchschnittlich zehn Prozent Ihres Stromverbrauchs verantwortlich sind? Nämlich dann, wenn sich die Geräte nur im Standby-Modus befinden und nicht komplett vom Strom getrennt sind. Das ist zum Beispiel immer dann der Fall, wenn an Fernseher, Drucker oder Espressomaschine noch ein verdächtiges kleines Lämpchen leuchtet.
Das Umweltbundesamt schätzt, dass der Standby-Betrieb von Geräten deutschlandweit Stromkosten in Höhe von rund vier Milliarden Euro jährlich verursacht. Für Sie bedeutet das: Sie könnten durchschnittlich rund 115,00 Euro Stromkosten sparen, wenn Sie elektrische Geräte richtig ausschalten, statt sie nur in den Ruhemodus zu versetzen.
Eine einfache und sehr wirksame Weise, im Haus Strom zu sparen, ist der Umstieg von Glühlampen oder Halogen-Leuchten auf energiesparende LED-Lampen oder Energiesparlampen. Die meisten Glühlampen dürfen zwar seit Jahren in der EU nicht mehr produziert werden und seit September 2018 wurde auch die Produktion vieler Halogen-Lampen eingestellt. Dennoch schlummern in zahlreichen Haushalten immer noch Restbestände – und auch einige Händler setzen noch auf Licht-Nostalgiker.
Warum Glühlampen und Halogen nach wie vor gefragt sind? Viele Menschen denken bei Energiesparlampen an das kühle und grelle Licht der ersten Generation der Energiesparlampen. Die LED- und Energiesparleuchten von heute gibt es allerdings nicht nur in Neutral- und Tageslichtweiß, sondern auch im beliebten Warmweiß. Achten Sie dafür einfach auf die Kelvin-Angabe auf der Verpackung: Je niedriger die Kelvinanzahl, desto wärmer das Licht. Warmweiße Leuchten bewegen sich etwa zwischen 1.000 und 3.000 Kelvin (meist 2.700).
Aus Umweltgesichtspunkten ist es sinnvoll, besonders Computer, Laptops und Handys so lange zu nutzen wie möglich. Denn anders als etwa bei Kühlschränken und Waschmaschinen verursacht beim PC und ähnlichen Geräten wie Tablets oder Smartphones die Herstellung den Großteil der Umweltbelastungen – und nicht die Nutzung.
Neben dem sehr hohen Energiebedarf bei der Herstellung sind auch der Abbau von seltenen Rohstoffen und der Einsatz von Chemikalien problematisch. Bei einer sachgerechten Entsorgung kann man einen Teil der eingesetzten Rohstoffe recyceln. Wer seinen alten Rechner verkauft oder verschenkt, sollte vorher seine Daten vollständig löschen (besser mehrfach überschreiben statt nur zurückzusetzen oder formatieren). Tipp: Manchmal hilft auch die Installation eines neuen oder anderen Betriebssystems, um den Rechner wieder schneller zu machen. Dann muss es vielleicht gar kein neuer sein.
Viele elektronische Geräte verbrauchen auch im Standby-Modus Strom. Schließen Sie Geräte wie Fernseher, Computer, Drucker oder Spielkonsolen an eine Steckdosenleiste mit Schalter an. So können Sie mehrere Geräte gleichzeitig vollständig ausschalten.
Mit einer schaltbaren Steckdosenleiste lassen sich mehrere Geräte einfach vom Stromnetz trennen. Das verhindert unnötigen Energieverbrauch außerhalb der Nutzungszeiten.
Eine geringere Bildschirmhelligkeit spart Energie und schont gleichzeitig die Augen. Moderne Geräte bieten meist automatische Helligkeitsanpassung.
Wenn Sie Ihren Computer oder Laptop längere Zeit nicht nutzen, lohnt es sich, das Gerät vollständig herunterzufahren statt nur in den Ruhemodus zu versetzen.
Bei Videokonferenzen benötigt das Aktivieren der Kamera zusätzliche Rechenleistung und Energie. Wenn das Bild nicht unbedingt benötigt wird, kann das Ausschalten der Kamera den Energieverbrauch reduzieren.
LED-Leuchtmittel verbrauchen deutlich weniger Strom als ältere Glüh- oder Halogenlampen und haben eine längere Lebensdauer. Ein Austausch kann daher langfristig Kosten sparen.
Schalten Sie Licht nur dort ein, wo es wirklich benötigt wird. Tageslicht ist die energieeffizienteste Beleuchtung.
Ein Strommessgerät kann helfen, den Energieverbrauch einzelner Geräte sichtbar zu machen. So lassen sich sogenannte „Stromfresser“ im Haushalt leichter erkennen.
Geschlossene Türen, Vorhänge oder Rollläden helfen dabei, Wärme im Winter im Raum zu halten und im Sommer Hitze draußen zu lassen.
Kurzes Stoßlüften ist effizienter als dauerhaft gekippte Fenster. Öffnen Sie Fenster für einige Minuten vollständig, um frische Luft hereinzulassen und Energieverluste zu minimieren.
Werden die Heizkörper in der kalten Jahreszeit wieder aufgedreht, ist häufig ein Gluckern aus ihnen zu hören. Dies bedeutet, dass sich im Heizkörper Luft befindet. Diese transportiert Wärme jedoch zu 50 % schlechter als Flüssigkeit. Das entwickelt sich zu einem wahren Energiefresser. Die Heizkörper sollten dann von oben nach unten entlüftet werden.
Du bist den ganzen Tag nicht zu Hause, aber die Heizung bollert durch? Das muss nicht sein. Mit einem Thermostat kannst du dafür sorgen, dass die Wärme ein wenig nach unten reguliert wird und eine halbe Stunde, bevor du nach Hause kommst, wieder nach oben. Dabei sollte die Heizung um zwei bis drei Grad nach unten reguliert werden. Es empfiehlt sich nicht, die Heizung komplett auszuschalten. Durch das Hoch- und Runterfahren wird zu viel Energie verbraucht. Auch bei längerer Abwesenheit empfiehlt sich kein komplettes Ausschalten, sondern ein runterfahren auf 15 °C.
Türen zu Räumen, die wenig beheizt werden, sollten nicht offen stehen. Dadurch kühlen Zimmer, die eigentlich warm bleiben sollen, aus, während Räume, in denen Kühle herrschen soll, unnötig erwärmt werden. Außerdem steigt dadurch die Gefahr der Kondenswasserbildung, das an den Außenwänden des kühleren Zimmers entstehen kann, sobald wärmere Luft aus anderen Räumen eindringt. Das ist auch der Grund dafür, warum Schlafzimmer morgens gelüftet werden sollten. So kann die Feuchtigkeit, die über Nacht entstanden ist, besser abziehen.
Ist die Heizung an und das Fenster auf, entweicht die ganze Wärme nach draußen. Daher ist es ein großer Fehler, die Heizung anzulassen und den ganzen Tag die Fenster auf Kippe stehen zu haben. Da verschwindet die Energie im Nirgendwo. Viel mehr empfiehlt sich mehrmals am Tag Stoßlüften für 10 Minuten. In dieser Zeit muss die Heizung auch nicht runtergefahren werden.
Stehst du am Fenster und spürst einen Luftzug, dann ist dieses undicht. Auch durch diese feinen Ritzen kann Wärme nach draußen entweichen. Im Baumarkt gibt es Dichtungen zum Aufkleben, die an die Fensterkanten aufgebracht werden können und diese Ritzen verschließen.
Auch wenn die Fenster gut isoliert sind, wird über die Glasfläche Wärme abgegeben. Daher empfiehlt es sich, nachts oder auch bei längerer Abwesenheit, die Rollladen runter zu lassen. Dann bleibt die Wärme im Haus. Dies kann zu einer Verringerung des Wärmeverlustes um bis zu 20 Prozent bringen.
Tipps zum richtigen Stoßlüften
Bevor Verbraucher in die Ferien fahren, sollten sie ihre Heizkörper nicht komplett herunterfahren. Es ist besser, sie bei niedrigerer Temperatur beständig weiterlaufen zu lassen. Ein durchschnittliche Temperatur von zwölf Grad ist für den kurzen Zeitraum Urlaubsreisen ideal. Bei kürzeren Reisen, zum Beispiel bei ein oder zwei Tagen, sind 15 °C die optimale Temperatur.
Wenn der Heizkörper zugestellt ist mit Möbeln, dann staut sich die Wärme an und kann nicht in den Raum abgegeben werden. Daher sollte ein Heizkörper immer freistehen. Ist dies räumlich nicht immer möglich, so sollte das Möbelstück nicht press am Heizkörper stehen, sondern ein wenig Platz dazwischen gelassen werden, dass die Wärme entweichen kann.
Rolllädenkästen in Altbauten sollten unbedingt gedämmt werden. Gerade hier dringt oft Kaltluft ein. Während die Fenster meist durch doppelte Verglasung isoliert wurden, werden Rolllädenkästen oft vergessen. Weiche Dämmmatten sind besonders geeignet, um die Kästen nachträglich zu isolieren. Sie werden an der Innenseite des Kastens angeklebt.
Heizkörper sind an der Wand angebracht. Speziell an Außenwänden wird sehr viel Wärme auch nach außen abgegeben. Durch eine Reflektionsschicht hinter dem Heizkörper aus Styropor und einer Aluminiumschicht wird dies vermieden und es erfolgt eine zusätzliche Reduzierung des Wärmebedarfs um bis zu 30 %.
Bei einer Haussanierung ist eine gute Fassadendämmung wichtig. So bleibt im Winter die Kälte draußen und im Sommer die Hitze. Bei einer gleichmäßigen Dämmung wird die Wärme in den Zimmern gespeichert. Die Wände bleiben trocken und frei von Schimmel. Häuser können auch nachträglich von außen isoliert werden. Auch die Heizungsrohre sollten gut isoliert werden, beispielsweise mit einer Ummantelung aus Schaumstoff. Vor allem dort sollte man Leitungen dämmen, wo sie durch ungeheizte Räume wie zum Beispiel Keller verlaufen. Die Heizkostenersparnis liegt bei rund acht Prozent.
Alte Heizungspumpen verbrauchen eine große Menge an Energie. Modelle, die zehn Jahre oder älter sind, sollten daher dringend ausgetauscht werden. Moderne Modelle haben den Vorteil, dass ihre Leistung dem tatsächlichen Bedarf anpassen. Sie verbrauchen pro Jahr rund 100 Kilowattstunden weniger als veraltete Pumpen. Auf diese Weise kann man jährlich bis zu 130,00 Euro sparen.
Der eine mag es wärmer als der andere. Dennoch gibt es für verschiedene Räume Normwerte, an denen du dich orientieren kannst. Schlafzimmer sind eher kühlere Räume mit 16 bis 18 °C. Diese sind zum Schlafen völlig ausreichend. Zudem kann der Körper besser ruhen, wenn er nicht schwitzt. Kinderzimmer sollten allerdings nicht so kühl sein, weil die Kinder tagsüber auch in den Räumen spielen. In der Küche reichen 18 Grad. Weitere Wärme stammt von den elektrischen Geräten wie Kühlschrank und Backofen. Die wärmsten Räume können Badezimmer und Wohnzimmer sein mit 20 bis 22 °C.
Wer die Vorlauftemperatur seiner Heizung nachts auch nur minimal drosselt, kann bereits eine große Ersparnis erzielen. Die Gradzahl von 20 auf 17 °C zu senken, bedeutet bereits fünf bis zehn Prozent weniger Heizkosten. In der Nacht oder bei längerer Abwesenheit sollten Verbraucher daher die Heizleistung entsprechend herunterfahren.
Die Heizungsanlage regelmäßig zu warten, ist ebenfalls wichtig, um Energie zu sparen. Rußpartikel in der Anlage mindern die Wirksamkeit. Bei alten Anlagen lohnt es sich dann auch, in neue effizientere Anlagen zu investieren.
Häuslebauer sollten beim Neubau nur Material verwenden, das einen späteren niedrigen Energieverbrauch garantiert. So halten zum Beispiel Ytong, aber auch Kalksandstein-Konstruktionen im Zusammenspiel mit Vakuum-Isolations-Paneelen oder KS-Quadro-Aquatherm den Energieverbrauch von Anfang an niedrig.
Heute haben immer mehr Menschen Fliesen, Stein- oder Holzböden. Die jedoch fühlen sich oft kalt an. Eine Möglichkeit, hier Abhilfe zu schaffen, ist das Auslegen von Läufern oder Teppichen. Dadurch nämlich verändert sich das Kälteempfinden. Verbraucher, die ihre Räume zuvor als zu kalt empfunden haben, nehmen sie dadurch als rund zwei Grad wärmer wahr und dadurch angenehmer. Folge: Die Heizung wird nicht höher gestellt.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenStörungsdienste
Montag: Termine nach Vereinbarung
Dienstag – Donnerstag: 08:30 – 12:30 Uhr,
nachmittags Termine nach Vereinbarung
Freitag: Termine nach Vereinbarung
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen