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Baustart für „Sonnenwiese“ am Dornbichlweg

Nein, damit hatten die Verantwortlichen der Peißenberger Energiegenossenschaft wahrlich nicht gerechnet, dass der Genehmigungsprozess und die Finanzierung für die am Dornbichlweg geplante Freiflächenphotovoltaikanlage so geschmeidig ablaufen würden. 300.000 Euro – das war die Summe, mit der man als Eigenkapital kalkuliert hatte. Doch von den Genossenschaftsmitgliedern flossen am Ende punktgenau 509.500 Euro an privaten Darlehen. Damit können rund 40 Prozent der gesamten Investitionssumme abgedeckt werden. „Wir wissen, dass das Vorhaben ohne die tatkräftige Unterstützung einer Vielzahl von Menschen nicht hätte umgesetzt werden können“, heißt es in einem Infobrief an die Genossenschaftsmitglieder.

Auch Alexander Rossner, der Aufsichtsratsvorsitzende, äußert sich auf Nachfrage der Heimatzeitung erfreut über die Resonanz: „Es ist alles ziemlich gut gelaufen. Wir mussten sogar mögliche Geldgeber abweisen.“ 800.000 Euro hat man zusätzlich zu den Privatkrediten als langfristiges KfW-Darlehen zum Zinssatz von 1,34 Prozent aufgenommen. Die Genossenschaftsgelder werden mit 2,1 Prozent vergütet. Das führt laut Rossner zu dem „eigentlich absurden Ergebnis“, dass für die Genossenschaft das Eigenkaptal teurer ist als das Fremdkapital. Aber die Bürgerbeteiligung ist den Projektplanern wichtig. Sie sensibilisiert für das Thema „Energiewende“ und schafft Akzeptanz.

Erfolgreich verlief auch die Teilnahme an der Ausschreibung bei der Bundesnetzagentur. Die wurde notwendig, weil sich die PV-Anlage in zwei Teile gliedert. Der kleinere Abschnitt mit einer Leistung von 748 kWp wird entlang der Bahnlinie Richtung Weilheim und damit an einem privilegierten Standort liegen. Das heißt, der erzeugte Solarstrom darf zu einer fest vereinbarten Vergütung ins Stromnetz eingespeist werden. Für den größeren Teil (1601 kWp) der Anlage gilt das nicht. Der dort erzeugte Strom muss vom Anlagenbetreiber vermarktet werden, was ein wirtschaftliches Risiko in sich birgt.

Bei der Ausschreibung hat man laut Rossner von Seiten der Energiegenossenschaft „gezockt“ und fünf Cent pro kWh aufgerufen – und siehe da: Der Preis wurde gewährt. Für die Energiegenossenschaft bedeutet das finanzielle Planungssicherheit. Für den erzeugten Solarstrom garantiert die Bundesnetzagentur nun 20 Jahre lang die vereinbarte Mindestvergütung von 5 Cent pro kWh.

„Aufgrund der erfreulichen Entwicklung in allen Bereichen“, wie es im Infobrief heißt, hat die Energiegenossenschaft dem Münchener Technologieunternehmen „Vispiron“ den Bauauftrag für die PV-Anlage erteilt. Der Startschuss für die Arbeiten am Dornbichlweg fiel am 23.11.2020. Begonnen wurde mit der Anlieferung und Montage der Unterkonstruktion für die Solarmodule. Auch die Errichtung der Zaunanlage steht auf dem Programm. Bis Mitte Dezember soll bereits der kleinere Teil der Anlage entlang der Bahnlinie installiert und verkabelt sein. Im März 2021 erfolgt der zweite Bauabschnitt mit dem größeren Teil der „Sonnenwiese Dornbichl“.

Presse: Weilheimer Tagblatt
Redakteur: Bernhard Jepsen

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